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Notlandung bei Ebenau

Ein Hubschrauber der Bundeswehr musste am Montag gegen 14.25 Uhr auf einem Feld bei Ebenau notlanden. Zuvor hat die BO 105 des Heeres eine Freileitung durchtrennt. Diese versorgte die 25 Bewohner von Ebenau mit Strom. Die Freileitung überspannt das Werratal.
Die beiden Piloten und ihre Maschine sind in Fritzlar bei Kassel stationiert.
Durch die Feldjäger ist die Landestelle weiträumig abgesperrt, durch das hohe Gras gibt es keine sicht auf den Hubschrauber. Verletzt wurde niemand. Die Piloten konnten auf der Wiese landen.
Der Hubschrauber hat starke Beschädigungen und kann nicht mehr fliegen. Am Dienstag soll die Bergung erfolgen.
Offiziere der Unfallaufnahme sind vor Ort und überprüfen den Luftverkehrsunfall. Zeugen haben die Maschine im Anflug gesehen und sahen Funken, als die Leitung durchtrennt wurde. Die BO 105 ist nicht mit einem Kabelmesser ausgerüstet.
Durch die TEAG wurde kurz nach dem Unfall durch ein Notstromaggregat die Versorgung für die Bewohner des Örtchens gesichert.
So schnell wie möglich soll die Leitung wieder gespannt werden.
Über die Unfallursache gibt es noch keine Auskünfte seitens der Bundeswehr. Nur soviel steht fest: Die BO 105 hat während eines Übungsfluges eine Freileitung durchtrennt und musste Notlanden.

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