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Polizisten retten Motorrad-Dieb vor dem Ertrinken

Als am 17.04.2005 gegen 04.50 Uhr zwei junge Männer, die ein Moped und ein Motorrad im Bereich der Gerapromenade auf einem abgelegenen Weg in Arnstadt schoben, durch Zivilbeamte der Polizei kontrolliert werden sollten, ergriffen sie sofort die Flucht zu Fuß. Sie nutzten die Dunkelheit und rannten in ein unübersichtliches Gelände. Da den Polizeibeamten sofort klar war, dass mit den beiden etwas nicht stimmen konnte, verfolgten sie die Flüchtigen. Wenige Zeit später wurden die Flüchtigen durch die Beamten entdeckt.
Der Aufforderung der Polizisten stehen zu bleiben, kamen sie nicht nach. Beide Männer im Alter von 21 und 22 Jahren sprangen aus unerklärlichen Gründen in das sich in der Nähe befindliche Wehr in den Flusslauf der Gera. Dabei wurden beide Personen über das Wehr in einen Sog unterhalb der Anlage gezogen. Der 22-Jährige konnte sich dann aus eigener Kraft ans Ufer retten. Nachdem der zweite Mann nicht durch die Polizeibeamten gesichtet werden konnte, sprang ein Polizist ebenfalls unter Einsatz seines Lebens in die kalten Fluten der Gera. Er suchte im Wasser nach dem 21-Jährigen und konnte diesen letztendlich an seinem Rucksack packen und ihn aus der Strömung herausziehen. Da der junge Mann bereits leblos war, leisteten die Polizeibeamten Erste Hilfe und konnten ihn wiederbeleben.
Durch zwischenzeitlich herbeigerufene Rettungskräfte wurden die beiden ins Krankenhaus gebracht. Sie sind außer Lebensgefahr.
Wie im Nachhinein bekannt wurde, waren die beiden Kräder, eine ETZ 250 und ein S 51, in einem Kfz-Meisterbetrieb in Arnstadt gestohlen worden.

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