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Silvester in Thüringen – wegen Corona ruhiger

Der Jahreswechsel 2020/2021 stellte für die Thüringer Polizei vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie und der aus diesem Grund erlassenen Verordnungen eine außergewöhnliche Herausforderung dar. Neben der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit galt es dieses Jahr, die Einhaltung der Infektionsschutzregeln sowie das Verbot der Verwendung von Pyrotechnik auf öffentlichem Grund durchzusetzen.

Infolge der kaum absehbaren Einsatzlage erhöhte die Landespolizeidirektion die polizeiliche Präsenz in allen Schutzbereichen deutlich, um auf jedwede Entwicklungen reagieren zu können.

Thüringenweit war über Silvester dennoch ein, im Vergleich zu den Vorjahren, ausgesprochen ruhiges Einsatzgeschehen festzustellen. Der überwiegende Teil der Bürger hat allem Anschein nach die Notwendigkeit der Einhaltung der pandemiebedingten Vorgaben erkannt, was sich in einem äußerst geringen Personenaufkommen in der Öffentlichkeit widerspiegelte. Nur vereinzelt stellten die Beamten kleine Personengruppen im öffentlichen Raum fest. Hier reichte in der Regel ein Hinweis auf die geltenden Bestimmungen zur Eindämmung der Pandemie aus. Nur in wenigen Ausnahmefällen wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

Mit Stand vom 01.Januar 2021, 04:00 Uhr, registrierte die Thüringer Polizei insbesondere

8 Körperverletzungsdelikte, 10 Sachbeschädigungen durch Pyrotechnik und 55 Verstöße gegen Infektionsschutzregeln.

Bedauerlicherweise kam es auch in diesem Jahr wieder zu schweren Verletzungen durch den Gebrauch von Pyrotechnik. So erlitt ein 24-Jähriger in der Nähe von Schmalkalden Verletzungen im Gesicht, die den Verlust des Augenlichtes befürchten lassen.

Insgesamt zieht die Thüringer Polizei ein positives Fazit zum Einsatzverlauf.

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