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Sprengstofffund an der A 4 bei Wechmar

Am Donnerstag, 4. November, um 9.27 Uhr ging bei der Polizeiinspektion Gotha der Anruf eines besorgten Bürgers aus Wechmar ein. Dieser hatte bei einem Spaziergang in einem Wasserdurchlass unter der A 4 zwei Kartons mit der Aufschrift «Explosiv» gefunden. Der Mann handelte vollkommen richtig, als er die Polizei informierte.

Die eingesetzten Beamten der Polizeiinspektion Gotha bestätigten dem Diensthabenden den Fund. Sie fanden auch zwei abgebrannte Handleuchtzeichen, die als solche nicht mehr zu erkennen waren und auch für explodierte Rohrbomben gehalten werden konnten.

Da auf Grund der Situation von einer echten Gefährdung ausgegangen werden musste, wurde die Fundstelle weiträumig abgesperrt. In diese Absperrung wurde auch die A 4 mit einbezogen. Auf der A 4 kam es auf Grund der Vollsperrung in beiden Fahrtrichtungen zu erheblichen Staus, auch die Landstraßen waren innerhalb kurzer Zeit verstopft. Die zur Verkehrsregelung eingesetzten Beamten hatten alle Hände voll zu tun.

Die Sprengstoffspezialisten des Landeskriminalamtes kamen zum Einsatz. Als Fazit wurde festgestellt, dass die Kartons leer waren und keinen Schaden hätten anrichten können.

Die Führung der «Friedensteinkaserne» bestätigte vor Ort, dass diese Kartons zu Übungszwecken an dieser Stelle angebracht wurden.

Der Einsatz fand ein glückliches Ende. Durch die Polizeidirektion Gotha wurden insgesamt 72 Beamte und der Polizeihubschrauber eingesetzt.

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