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Steuern hinterzogen und Sozialkassen betrogen

Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Chemnitz überführten Steuerfahnder des Finanzamtes Chemnitz-Süd und Zöllner des Hauptzollamtes Erfurt einen 53-jährigen Mann aus dem Erzgebirgskreis und eine 49-jährige Frau aus dem Vogtlandkreis der Steuerhinterziehung und des Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen.

Beide betrieben gemeinsam im Vogtlandkreis und im Landkreis Zwickau über Jahre hinweg einen Getränkehandel, zeitweise auch unangemeldet.

Dabei gaben weder er noch sie Einkommensteuererklärungen für sich sowie die erforderlichen Umsatzsteuererklärungen für ihr Unternehmen beim Finanzamt ab. Dadurch kam es zu einer Steuerverkürzung von insgesamt rund 100000 Euro.

Bei ihren Ermittlungen stießen die Steuerfahnder auf weitere Unregelmäßigkeiten im Getränkehandel und informierten zuständigkeitshalber das Hauptzollamt Erfurt.
Die Zöllner wiesen nach, dass für die im Getränkehandel beschäftigten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von insgesamt rund 20000 Euro pflichtwidrig nicht abgeführt wurden.

Wegen Steuerhinterziehung und Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt verurteilte inzwischen das Amtsgericht Chemnitz den 53-jährigen Getränkehändler und die 49-jährige Getränkehändlerin jeweils zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten. Die Vollstreckung wurde zur Bewährung ausgesetzt. Außerdem müssen sie 100 Stunden gemeinnützige Arbeit erbringen.

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