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Verkehrsunfall auf der BAB 4 mit Lkw – Folgeunfall

Am 23.08.2010 gegen 04.30 Uhr ereignete auf der Autobahn BAB 4, zwischen den Autobahnanschlussstellen Eisenach West und Eisenach Ost, in Richtung Dresden, ein Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Lkw mit Anhänger.
Wie es zu diesem Verkehrsunfall gekommen ist wird durch die Verkehrspolizeiinspektion Gotha geprüft und ausgewertet.
Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Lkw in Höhe des Kilometer 272,00 (Neukirchen) nach rechts von der Fahrbahn abgekommen.
Der 50-jährige Fahrer aus Bonn versuchte den Lkw-Zug wieder auf die Fahrbahn zu lenken, welches ihm aber nicht mehr gelang. Zugmaschine und Anhänger kippten um und rutschten quer zur dreistreifigen Autobahn. Beide Fahrzeuge blockierten in der weiteren Folge die gesamte Fahrbahn, es kam zu einer Vollsperrung.
Am Fahrzeug, der Ladung, sowie an den Sicherungsanlagen der Autobahnmeisterei entstand ein Sachschaden von ca. 80000 Euro.
Der Fahrer erlitt einen leichten Schock, konnte aber durch eine kurze medizinische Behandlung an der Bergung seines Lkw teilnehmen.
Gegen 09.45 Uhr konnte der Fahrverkehr zweispurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Folgeunfall
Gegen 06.45 Uhr ereignete kurz nach der Autobahnanschlussstelle Eisenach West durch den entstandenen Rückstau ein weiterer Verkehrsunfall, an dem 4 Lkw beteiligt waren.
Zwei Fahrer von Lkw-Sattelzügen haben den Rückstau rechtzeitig erkannt und konnten ihre Fahrzeuge verkehrsbedingt auf dem rechten Fahrstreifen anhalten. Der dritte Fahrer hat mit hoher Wahrscheinlichkeit das Stauende nicht bemerkt und fuhr nach ersten Erkenntnissen ungebremst auf die vor ihm haltenden Fahrzeuge auf.
Ein vierter Lkw mit Anhänger bemerkte zu spät, das es vor ihm zu einen Verkehrsunfall gekommen ist und fuhr in die Unfallstelle, trotz eingeleiteter Vollbremsung, hinein.
Bei diesem Verkehrsunfall wurde der Fahrer des dritten Lkw schwer verletzt und wurde in das St. Klinikum nach Eisenach gebracht.
Es entstand ein Sachschaden von ca. 235000 Euro an den Fahrzeugen und der Ladung.
Das Umweltamt musste verständigt werden, da auslaufendes Öl in den neben der Fahrbahn befindlichen Randstreifen zu versickern drohte.
Gegen 09.45 Uhr wurde der Verkehr einspurig freigegeben und auf dem linken Fahrstreifen an der Verkehrsunfallstelle vorbeigeleitet.

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