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Vermehrt Wildunfälle

In den letzten Tagen häufen sich die Wildunfälle in den Schutzbereichen der LPI Gotha. Nicht nur wie sonst üblich in den Morgen- oder Abendstunden, sondern auch tagsüber und nachts kommt es vermehrt zu Zusammenstößen mit Wildtieren.

Im Verlauf vom vergangenen Dienstag verzeichnete die LPI insgesamt 19 Unfälle, von denen 13 als Wildunfälle bearbeitet wurden. So kollidierte beispielsweise ein 63-jähriger Citroen-Fahrer gestern gegen 03.40 Uhr auf der B84 mit einem Reh. Der Citroen-Fahrer war aus Richtung Kindel kommend in Richtung Behringen unterwegs, als ein Reh über die Fahrbahn sprang. Es verendete an der Unfallstelle.

Eine 18-Jährige ist in der Martinrodaer Straße in Oberpörlitz (Ilmkreis) mit zwei Wildschweinen zusammengestoßen. Die junge Frau war heute gegen 00.45 Uhr mit ihrem Citroen aus Richtung Deutsche Spielzeugstraße in Richtung Dorfplatz unterwegs, als vor ihr eine Wildschweinrotte die Straße überquerte. Die Citroen-Fahrerin kollidierte mit zwei älteren Frischlingen, die noch am Unfallort verendeten.

Auf der K15 stieß ein 50-jähriger VW-Fahrer mit zwei Rehen zusammen. Der Mann war gestern gegen 22.00 Uhr von der K4 kommend in Richtung Pfullendorf unterwegs, als die Tiere die Fahrbahn querten. Am VW entstand ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro.

Die Polizei rät, die Fahrweise besonders an Wiesen, Feldern und Wäldern derzeit auch tagsüber der erhöhten Unfallgefahrenlage anzupassen. Eine vorausschauende Fahrweise kann helfen, Kollisionen mit Wildtieren zu vermeiden. Sollte ein Tier am Straßenrand auftauchen, kann es gegebenenfalls durch Hupen vertrieben werden. Das Blenden mittels Fernlicht sollte unterlassen werden, da die Tiere dadurch irritiert werden können und unter Umständen der Lichtquelle entgegen laufen. Vermeiden Sie unbedingt riskante Ausweichmanöver.(fr)

LPI Gotha (ots)

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