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Vollsperrung auf der BAB 4 nach Brand eines Sattelaufliegers

Bildquelle: © lassedesignen – Fotolia.com

Am Montag, dem 28.09.2020, gg. 19.10 Uhr, geriet der Auflieger eines Sattelzuges auf der BAB 4, Dresden in Richtung Kirchheim, zwischen der AS Wildeck-Obersuhl und der AS Wildeck-Hönebach, Höhe km 337, Gemarkung Wildeck, Landkreis Hersfeld-Rotenburg, in Brand und wurde durch das Feuer komplett zerstört.

Der 54-jährige polnische Fahrzeugführer des mit Garnspulen aus Metall beladenen Sattelzuges befuhr den oben genannten Autobahnabschnitt und bemerkte Rauchentwicklung am Fahrzeugheck. Er hielt an und stellte fest, dass der hintere rechte Reifen des Sattelaufliegers brannte. Gemeinsam mit einem weiteren, hinzugekommenen Verkehrsteilnehmer wurden Löschversuche unternommen, welche sich frühzeitig als nicht erfolgversprechend erwiesen. Um die Sattelzugmaschine vor den Flammen zu schützen wurde diese von dem Auflieger, welcher kurz darauf in Vollbrand stand, abgekoppelt.

Die Löscharbeiten der aus dem gesamten Umkreis alarmierten Feuerwehren zog sich über etwa eineinhalb Stunden hin. Im Anschluss mussten noch Trümmerteile von der Fahrbahn geräumt werden.

Die BAB 4 wurde voll gesperrt. Seitens der Autobahnmeisterei Wildeck-Hönebach wurde der Verkehr an der AS Wildeck-Obersuhl abgeleitet, eine Umleitungsstrecke wurde empfohlen.

Kurz vor 23.00 Uhr konnte damit begonnen werden, die Fahrzeuge, welche zwischen der AS Wildeck-Obersuhl und dem Ereignisort in der Vollsperrung standen, an der Unfallstelle vorbeifahren zu lassen.

Zum Berichtszeitraum sind die Bergungsarbeiten im Gange. Die Vollsperrung zwischen der AS Wildeck-Obersuhl und der AS Wildeck-Hönebach wird voraussichtlich noch mindestens bis in die frühen Morgenstunden andauern.

Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Der Sachschaden am Sattelauflieger und an Einrichtungen der Bundesautobahn wird auf etwa 70.000,- Euro geschätzt. Als Brandursache wird nach derzeitigem Ermittlungsstand ein technischer Defekt angenommen.

Vor Ort waren die Feuerwehren aus Wildeck-Obersuhl, Wildeck-Hönebach, Bad Hersfeld, Bebra und Ronshausen, das Technische Hilfswerk Bad Hersfeld und das Deutsche Rote Kreuz sowie die Autobahnmeisterei Hönebach eingesetzt.

Wildeck (ots)

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