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Zöllner finden geschmuggelte Fischernetze

Am 25. August zogen Zöllner des Hauptzollamtes Erfurt einen deutschen Reisebus auf der A 72 aus dem fließenden Verkehr und kontrollierten diesen auf einem Autobahnparkplatz bei Plauen. Der Bus war aus der Ukraine kommend nach Baden Württemberg unterwegs.
Bei dieser Kontrolle fanden die Beamten Fischernetze, Angelrouten und weiteres Zubehör im Wert von rund 8.000 Euro in einem separaten Heckklappenraum.
Die Sachen befanden sich in mehreren Reisetaschen, die dem 42-jährigen Busfahrer zugeordnet werden konnten. Zollpapiere konnte er nicht vorlegen.
Nach eigenen Angaben wollte er die Waren im Auftrag von Freunden in die Bundesrepublik Deutschland schmuggeln, um somit die Einfuhrabgaben, die sich auf rund 2000 Euro belaufen, zu sparen.
Die Zöllner leiteten ein Steuerstrafverfahren gegen den Busfahrer wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung ein. Die Ermittlungen dauern an.

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