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Bildquelle: Werbeagentur Frank Bode | www.werbe-bo.de

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Verbraucherzentrale gibt Tipps zum Kauf von TV-Geräten

Am Donnerstag begehen die Vereinten Nationen den Weltfernsehtag. Aus diesem Anlass rät die Verbraucherzentrale Thüringen, beim Kauf eines neuen TV-Gerätes nicht nur auf Größe, Auflösung und Preis zu achten, sondern auch den Stromverbrauch im Blick zu haben.

Der Stromverbrauch eines Fernsehgeräts hängt hauptsächlich von drei Faktoren ab: der Bildschirmdiagonale, der Bauweise und den individuellen Einstellungen. Als Faustregel gilt: je größer der Bildschirm und je umfangreicher die Ausstattung ist, desto höher ist auch der Stromverbrauch, erklärt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen.

LCD, OLED, UHD?

Das Fachchinesisch der Gerätehersteller ist auch für den Energieverbrauch relevant. Die neuen OLED-Bildschirme (OLEDs = organische Leuchtdioden) funktionieren ohne Hintergrundbeleuchtung und verbrauchen weniger Energie als die herkömmlichen Flüssigkristallbildschirme (LCD). Ein anderer Trend am TV-Markt treibt die Stromkosten jedoch wieder in die Höhe: Bildschirme mit besonders hoher Ultra HD-Auflösung (auch UHD oder 4k genannt) haben einen deutlich höheren Verbrauch als HD-Fernseher mit gleicher Bildschirmdiagonale.

Auf das Energielabel achten

Auch Fernseher müssen das EU-Energielabel tragen. Die bekannte Farbskala von A++ bis E (ab 2020 von A+++ bis D) bewertet den Stromverbrauch, basiert jedoch auf Herstellerangaben. Unabhängige Verbrauchswerte, die unter realitätsnahen Bedingungen ermittelt wurden, bieten die Testberichte von Stiftung Warentest oder Ökotest. Ebenfalls wichtig: der Fernseher sollte einen echten Ausschalter besitzen, um das Gerät komplett vom Stromnetz trennen zu können. Geräte mit Netzschalter sind durch ein Schaltersymbol auf dem EU-Energielabel einfach ausfindig zu machen.

Sparsame Nutzung

Auch im täglichen Gebrauch können Fernsehnutzer Strom sparen. Je heller das Bild eingestellt wird, desto mehr Energie benötigt der Fernseher. Die Schnellstartfunktion mancher Geräte führt ebenfalls zu einem höheren Verbrauch und sollte deshalb deaktiviert werden. Hat der Fernseher keinen Netzschalter, hilft eine schaltbare Steckdosenleiste, Standby-Verluste zu vermeiden.

Bei allen Fragen zum Thema Stromsparen im Haushalt hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Termine für einen Gebäude-Check vor Ort oder für ein Beratungsgespräch in einer Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Thüringen können unter Tel. 0800 809 802 400 (kostenfrei) oder unter 0361 555140 vereinbart werden. In Eisenach findet die Beratung im Bürgerbüro am Markt 22 statt. Eine Terminvereinbarung für Eisenach ist auch möglich unter 03691 670800.

Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Dank einer Kooperation mit dem Thüringer Umweltministerium und der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) sind die Beratungen in Thüringen kostenfrei.

Andrea T. | | Quelle:

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