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DRK-Ütteroda feierte 50. Geburtstag

Der DRK-Ortsverband Ütteroda feierte seinen 50. Geburtstag. Nachdem vom 1. bis 5. Juni verschiedene medizinische Vortragsveranstaltungen stattfanden, bildeten die Aktivitäten am Sonntag mit einem Umzug durch Ütteroda und dem sich anschließenden Familienfest den Höhepunkt.

In Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Gustav Bergemann (CDU), des Bürgermeisters und vieler Gäste ging die Vorsitzende des Ortsvereins Dr. Gudrun Beck in ihrer Rede auf die Entstehung des Rotkreuz-Gedankens und auf die Entwicklung des Roten Kreuzes ein.

Der Ortsverein Ütteroda wurde, nach dem am 23. Oktober 1952 das DRK der DDR mit Sitz in Dresden gegründet wurde, im Jahr 1954 wieder gegründet. Denn bereits vor 1945 gab es, wie sich bei Recherchen zum Jubiläum herausgestellt hat, eine DRK-Organisation in Ütteroda.
Nachdem bis 1990 eine Aufgabe des Ortsvereins bzw. der Grundorganisation Ütterode, wie es damals hieß, die Bevölkerungsausbildung war und darüber hinaus keine Sportveranstaltung ohne die Helfer des DRK vorstellbar war, so liegt heute der Schwerpunkt der Arbeit in der Organisation von Veranstaltungen für Senioren und Kinder, der Unterstützung von Blutspendeaktionen und vielen Aktivitäten zu einer gesunden Lebensweise.

Gustav Bergemann betonte in seinen Grußworten, wie wichtig das Engagement des Roten Kreuzes und der anderen Vereine zum Erhalt der Gemeinschaft, gerade im ländlich geprägten Raum sei.
Der Vorsitzende des DRK Kreisverbandes Eisenach, Matthias Ecke, überbrachte die Grüße des Präsidenten des Kreisverbandes, Oberbürgermeister Gerhard Schneider. Er ging kurz auf die Arbeit des Ortsvereins Ütteroda ein, eines Ortsvereins von ca. 6000 Ortsvereinen, organisiert in 530 Kreis- und 19 Landesverbänden. Über 400000 Menschen sind deutschlandweit im Roten Kreuz ehrenamtlich tätig.

Das Deutsche Rote Kreuz ist eine starke Gemeinschaft. So ließ es sich auch die Bereitschaft Eisenach nicht nehmen, den Feldkochherd aufzubauen und die Verpflegung zu übernehmen. Die Sanitätsbereitschaft zeigte ihr Können beim Schminken, diesmal nicht von Unfallopfern, sondern von Kindern. Der Rettungsdienst stellte einen Rettungswagen vor.

All diese Veranstaltungen wären nicht möglich gewesen, wenn das Rote Kreuz nicht von anderen Organisationen und Verbänden unterstützt worden wäre. Besonders hervorzuheben sind hier die Feuerwehr, der Rassegeflügelzuchtverein und nicht zu vergessen die Gemeinde.

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