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Fallschirmspringer landete im Baum

Feuerwehrausscheid des Brandabschnittes 3 in Kälberfeld, die Wettkämpfe sind abgeschlossen, das Wetter ist schlecht, es regnet in Strömen. Ein junger unerfahrener Fallschirmspringer will auf dem Sportplatz landen, verfängt sich aber in einem Baum. Vier Passanten auf der anderen Seite der ICE-Trasse sehen dies und wollen helfen, dabei werden sie fast von einem Zug erfasst und rennen unter Schock davon. Die Menschen vor Ort sehen das alle verletzt sind. In diesem Zusammenhang kommt es noch zu einem schweren Verkehrsunfall. Die Helfer des Deutschen Roten Kreuzes Eisenach haben Großeinsatz, der Rettungsdienst ist auf der Autobahn im Einsatz.
Zum Glück ist alles nur eine Übung, doch sehr real. Die acht Mimen (alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Eisenach-Mitte) wurden realistisch geschminkt.
Die Bereitschaften des DRK sind gefordert. Die Bergwacht Ruhla kümmert sich um den Jungen im Baum. Dabei kam ein Baumbergegerät zum Einsatz, dieses gebe es dreimal in Thüringen. Ein Kamerad der Bergwacht zieht sich mit einem Seil in den Baum und übernimmt die Rettung des «Sportlers». Diese bekam plötzlich richtig Angst in der Höhe. Doch mit viel Fachkunde konnten alle Probleme gelöst werden. Die Sanitätsbereitschaft übernahm dann den Verletzten. In der Zwischenzeit wurden die anderen Personen durch die Rettungshundestaffel gesucht, gefunden und auch den Sanitätern im beheizten Sani-Zelt übergeben.
Andere Kräfte kümmerten sich um den Verkehrsunfall. Durch die Feuerwehr wurden die drei Verletzten mit Schere und Spreizer befreit. Zur Erstversorgung eines Verletzten wurde noch die Bergwacht gerufen, die fast auf der Heimfahrt war.
Kreisbereitschaftsleiter Olaf Braun und DRK-Geschäftsführer Matthias Ecke bescheinigten den Bereitschaften hohes fachliches Können und Einsatzbereitschaft. Insgesamt waren 46 ehrenamtliche Helfer des DRK Eisenach im Einsatz. Vor der Übung hat die Versorgungsgruppe gearbeitet, die aber zu einem Einsatz nach Ütteroda mussten. Dort wurde 50 Jahre DRK gefeiert.
Mindestens einmal im Jahr wird eine solche Überprüfung der Bereitschaften durchgeführt. Nun hoffen alle Beteiligten, dass die nächste Übung einmal im Trockenen erfolgt.

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