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Regenbogentour am 11. September in Eisenach

Bildquelle: Anett Hädrich / Stadtverwaltung Sömmerda
Im Beisein von Michael Blanke (l.), langjähriger Organisator der Regenbogentour und Beiratsmitglied der Elterninitiative, sowie Gesundheits- und Sozialministerin Heike Werner übergab Sömmerdas Bürgermeister Ralf Hauboldt (r.) den Regebogentour-Staffelstab an Eisenachs Sozialdezernent Ingo Wachtmeister.

Es ist ein starkes ehrenamtliches Engagement: Seit dem Jahr 1994 organisiert die Elterninitiative leukämie- und tumorerkrankter Kinder Suhl/Erfurt e.V. jährliche eine Radtour, die so genannte Regenbogentour. Mit dem Erlös aus dem Startgeld und der Unterstützung zahlreicher Partner wird die Versorgung krebskranker Kinder finanziert und so den betroffenen Familien an den Stellen geholfen, für die oft kein Geld da ist.

Normalerweise gibt es nur eine Regenbogentour pro Jahr. Doch weil die Aktion im vergangenen Jahr aufgrund der Pandemie verschoben worden war, ist es diesmal anders: Nach der 26. Regenbogentour am 3. Juli 2021, die in Sömmerda endete, wird am 11. September 2021 die nunmehr 27. Regenbogentour veranstaltet. Die Route führt von Erfurt über Gotha bis nach Eisenach. Damit beteiligt sich die Wartburgstadt Eisenach erneut als Zielort an der Regenbogentour.

Stadt sucht Partner für Gestaltung des Rahmenprogrammes
Der Startschuss fällt am 11. September um 10 Uhr am Hauptbahnhof in Erfurt. Am Bahnhof in Gotha geht es um 12.20 Uhr weiter. Bei der Ankunft in Eisenach erwartet die Teilnehmer*innen nicht nur eine kulinarische Erfrischung. Ein Rahmenprogramm wird das Thema Krebs bei Kindern behutsam aufgreifen. Dafür werden noch Mitstreiter gesucht. „Wir möchten möglichst viel dazu beitragen, um das Anliegen der Elterninitiative zu unterstützen“, sagt Ingo Wachtmeister, Eisenachs Dezernent für Bildung, Jugend, Kultur, Soziales und Stadtentwicklung.

Der Sozialdezernent hat bereits den Staffelstab in Form eines Kinderfahrrades von der Stadt Sömmerda entgegengenommen. Dort radelten am 3. Juli zwischen 250 und 300 Unterstützer*innen von Arnstadt nach Sömmerda. Darüber hinaus hatten etwa 70 Menschen den Dampfsonderzug genutzt. Wer bei der Gestaltung des Rahmenprogrammes für die Regenbogentour in Eisenach mithelfen möchte, kann sich an die Stabsstelle Soziale Stadt wenden. Ansprechpartnerin ist Nicole Päsler, Tel.: 03691/ 670 436; E-Mail: sozialestadt@eisenach.de.

Zur Initiative:
Seit 1994 startet einmal jährlich die Regenbogentour zugunsten krebskranker Kinder. Am Anfang wurde die Strecke zwischen Erfurt und Stadtilm gefahren, seit 2007 werden weitere Städte einbezogen, so Apolda, Weimar, Bad Langensalza, Waltershausen, Mühlhausen und Arnstadt. Unterstützt wird die Tour von zahlreichen Kooperationspartnern wie der Radscheune Bike & Outdoor Erfurt, der Mediengruppe Thüringen, dem Thüringer Olympiastützpunkt, der Stadt Stadtilm sowie der 2. Kompanie des Führungsunterstützungsbataillons der Bundeswehr.

Mit Beginn des Einsatzes des Regenbogenexpresses kamen als Kooperationspartner die DB Regio Südost Erfurt, der Nahverkehrsservice Thüringen, die Dampfbahnfreunde „Mittlerer Rennsteig“ sowie die IGE Werrabahn Eisenach e.V. hinzu. Der Regenbogenexpress ist eine 1939 gebaute und zuletzt als Heizlokomotive genutzte Güterzugdampflokomotive. Sie gilt als besondere Attraktion im Rahmen der Regenbogentouren. Mehr Infos über die Initiative finden Sie hier.

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