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Spende für Hospizarbeit in der Wartburgregion

Der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion im Wartburgkreis, Gerald Pietsch, übergab am Mittwoch in den Räumlichkeiten des ambulanten Hospizdienstes im Mehrgenerationenhaus in Bad Salzungen eine Spende über 400 Euro zu gleichen Teilen an den ambulanten Hospizdienst der Regionen Bad Salzungen und Rhön und die Ökumenische Hospizgruppe Eisenach. Als Vertreterinnen des ambulanten Hospizdienstes Bad Salzungen/Rhön waren Hannelore Walz, Geschäftsführerin des Trägervereins Sozialwerk des Demokratischen Frauenbundes Landesverband Thüringen e.V., und die Koordinatorin Heike Fritzsche sowie für die Ökumenische Hospizgruppe Eisenach Susanne Krebs anwesend.
Die Geldspende war bei der kürzlich stattgefundenen Klausurtagung der CDU-Fraktion zusammengekommen. Die Mitglieder der CDU-Fraktion wollen damit den hohen ehrenamtlichen Einsatz und das Anliegen der ambulanten Hospizarbeit unterstützen, schwer kranke und sterbende Menschen nach Möglichkeit in ihrem gewohnten häuslichen Lebensumfeld zu unterstützen und zu begleiten.
«Ich bin meinen Fraktionskollegen sehr dankbar, dass wir als Fraktion so viel Geld für die Hospizbewegung der Wartburgregion übergeben können», sagte der Fraktionsvorsitzende Gerald Pietsch im Vorfeld der Übergabe. «Das, was die Hospizbegleiter für unsere Mitmenschen leisten, ist beispielhaft für uns alle.»
Das Wort Hospiz leitet sich aus dem lateinischen Wort hospitium ab und steht unter anderem für die Begriffe Gastgeber, Herberge und Gastfreundschaft. Die Beherbergung von Gästen sollte immer mit der Vermittlung des Gefühls der Geborgenheit einhergehen, so wie es auch die Hospizarbeit unserer Zeit zu vermitteln versucht.
Die ambulanten Hospizdienste im Wartburgkreis und in der kreisfreien Stadt Eisenach widmen sich insbesondere der psychosozialen Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen in ihrem gewohnten häuslichen Lebensumfeld. Neben mitmenschlicher Zuwendung durch anteilnehmende Anwesenheit, aktives Zuhören, Gesprächsführung und vieles anderes erhalten die Betroffenen auch Unterstützung darin, bis zuletzt selbst über ihr Leben zu bestimmen und sich, soweit möglich, Bedürfnisse und Wünsche zu erfüllen. Ebenso begleiten die Hospizhelferinnen und Hospizhelfer auch Menschen in Krankenhäusern, Altenpflegeheimen und anderen Einrichtungen auf ihrem letzten Lebensweg.
Die ambulante Hospizarbeit widmet sich aber auch den Angehörigen oder nahe stehenden Bezugspersonen von schwer kranken und sterbenden Menschen. Die Hospizhelferinnen und Hospizhelfer bieten ihnen Beratung und Entlastungsmöglichkeiten in der eigenen Betreuung und möchten damit das Verbleiben der schwer kranken und sterbenden Menschen in ihrer vertrauten Umgebung fördern. Auch mit ihrer Trauer werden die Angehörigen oder nahe stehenden Bezugspersonen nicht allein gelassen.

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