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«Stolperstein» lud Althaus ein

«Sie waren sehr hartnäckig und es hat sich gelohnt», so Ministerpräsident Dieter Althaus am Montag in Stockhausen. Mehrfach hat der Interessenverband für Menschen mit geistiger Behinderung und Lernschwierigkeiten «Stolperstein» den Ministerpräsidenten um ein Gespräch gebeten. «Ich finde es besser, hier vor Ort mit ihnen zu reden», so der Ministerpräsident am Montag in Stockhausen.
Vor dem Gespräch besuchte er die Nessetalwerkstatt (Stockhausen/Eisenach), dort werden 154 Menschen mit geistiger Behinderung betreut (125 im Arbeitsbereich und 29 im Förderbereich). Der Bedarf an geförderten Plätzen sei in diesem Jahr gestiegen. Man sei in der Werkstatt an die Kapazitätsgrenze gestoßen. Räume wurden bereits dazu umgestaltet.
Althaus wurde von den für die Produktion Verantwortlichen auch über die Probleme bei der Beschaffung arbeit für die Werkstätten informiert. Am Montag habe man mit Arbeiten für BMW begonnen.
Im Gespräch mit dem Vorstand von «Stolperstein» musste der Ministerpräsident viele Fragen, auch Ungewohnte, beantworten. Da ging es um die behinderten Menschen in Thüringen und ihre Gleichstellung, aber auch um den Tagesablauf und die Aufgaben von Althaus.

Seit zwei Jahren gibt es in Thüringen «Stolperstein», den diakonischen Interessenverband. Dabei handelt es sich um die erste Selbsthilfegruppe dieser Art in Deutschland. «Wir wollen uns selbst vertreten», ist das Motto des Verbandes. Er zählt gegenwärtig 78 Mitglieder.

Rainer Beichler |

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