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Weißer Ring mit viel Engagement

Zum jüngsten Treff Sicherheit der Stadt Eisenach war die ehrenamtliche Leiterin des http://www.weisser-ring.de(«Weissen Ring e.V.») Außenstelle Wartburgkreis, Petra Notroff, Gesprächspartner. Sie stellte ihre Arbeit in der Betreuung von Opfern von Straftaten vor. So werden gegenwärtig 18 Opferfälle vom «Weissen Ring» in der Region betreut. Fünf sind davon aus Eisenach. Bei den verübten Straftaten handelt es sich um Entführung, Überfälle, Sexueller Missbrauch, Tötungsverbrechen, Gewalt in der Ehe, Vergewaltigung. Von den zehn ehrenamtlichen Mitarbeitern, die alle geschult sind, werden die Opfer bei Gericht, Behördengängen und im täglichen Leben betreut, wird ihnen Hilfe und Unterstützung gegeben. Groß ist auch der finanzielle Aufwand. So werden Anwaltkosten übernommen, und Beihilfen in der Notlage gezahlt. In den letzten 18 Monaten war es in Bereich der Außenstelle rund 21000 Mark.
Als Opfer habe man keinerlei Unterstützung, keinen Pflichtanwalt wie der Täter. Deshalb sei der «Weisse Ring» so wichtig. In der Region hat der Verein 67 Mitglieder, in der Stadt Eisenach 36. Und seit der letzten Woche ist auch Oberbürgermeister Gerhard Schneider dem «Weissen Ring» beigetreten.
Die Geschäftstelle ist in Bad Salzungen, Telefon (d) 03695/872915; bundesweites Info-Telefon 0183-343434. Der Verein wird über die Beiträge der Mitglieder, Spenden, Erbschaften oder von Bußgeldern finanziert.
«Viele Opfer haben nach der Tat neben den körperlichen Schäden, auch seelische Belastungen zu ertragen», so Petra Notroff. Hier helfe der «Weisse Ring», Kriminalitätsopfer finden vielfältigen Beistand und praktische Hilfe. Seit 25 Jahren gibt es diesen gemeinnützigen Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e.V. Bundesweit hat er 70000 Mitglieder und 2300 ehrenamtliche Mitarbeiter.

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