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1. Tannhäuser Radjagd

Der Tannhäuser Radweg ist einer der Jüngsten in Deutschland, da er am 17. April 2010 in der Mitte Deutschlands im Thüringer Wald an das Radwegenetz angeschlossen wurde. Bereits eine Woche später ruft er, der Tannhäuser, die Radsportbegeisterten auf seine Spuren mit einer ihm würdigen Radverfolgung.

Sehr charmant ist die Sage des Ritters Tannhäuser, den Frau Venus ein ganzes Jahr in Deutschlands Märchenberg, dem Hörselberg mit ihren Liebreizen gefangen gehalten und der nach seiner Abbitte beim Papst den päpstlichen Stab wieder zum Erblühen gebracht haben soll.

Wenn der Ritter Tannhäuser von Richard Wagner einer Oper für würdig befunden wurde, so ist sicherlich dessen Radquerung vom Werratal über den Rennsteig bis an den Fuß des Hörselbergs eine Herausforderung. Die Tannhäuser Radjagd verdoppelt das Ganze nochmals für die Radfreunde – sie müssen den Rennsteig zweimal erklimmen.

Am 25. April 2010 ist es deshalb soweit. Am Scheitelpunkt des Tannhäuser Radweges auf dem Rennsteig am Hubertushaus bei Ruhla treffen sich die Radsportfreunde, um erstmals diesen neuen Radweg unter ihre Felgen zu nehmen. Zunächst erfolgt am südlichen Abhang in Gumpelstadt am Pummpälzsteg um 09.30 Uhr der Start für das erste Rennen – eines Einzelbergzeitfahrens über den Kissel. Diese erzielte Zeit findet Eingang in den ebenfalls erstmals ausgetragenen Pleß-Kissel-Cup.

In der Reihenfolge des Einlaufs des ersten Rennens starten die Teilnehmer im Anschluss daran zur Radverfolgung vom nördlichen Wutha erneut zum Rennsteig hoch. Dieser Start als Gunderson-Methode benannt, ist den meisten Sportfreunden von der Nordischen Kombination oder dem Biathlon her bekannt.
Radfreunde können sich noch bis eine halbe vor dem Start am 25.04.2010 am Hubertushaus Ruhla oder in Pummpälz-Info in Gumpelstadt anmelden.

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