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22. Wartburgpokalturnier | Bildquelle: © PSV Eisenach

Beschreibung: 22. Wartburgpokalturnier
Bildquelle: © PSV Eisenach

22. Wartburgpokalturnier im Judo

Am 24.11.2018 war es wieder soweit!  Zum 22. Mal veranstalteten der PSV Eisenach und Kempo Wutha-Farnroda das Wartburg-Pokal-Tunrier im Judo. Austragungsort war wie in jedem Jahr die Werner-Aßmann-Halle.

Zum Wettkampf waren 420 Mädchen und Jungen der Altersklassen unter 10, 13, 15, 18 und Männern aus 45 Vereinen aus ganz Deutschland nach Eisenach angereist. Um die enorme Vielzahl der Kämpfe an einem Tag abdecken zu können, wurde parallel auf sechs Matten gekämpft. Wieder sahen zahlreiche Zuschauer viele spannende Kämpfe bei denen sich die Judokas nichts schenkten.

Bevor der Wettkampf begann, konnten die Judoka einen Einblick über eine andere asiatische Kampfsportart erlangen. Sport Chanbara ist eine moderne Art des Schwertkampfes, die Trainer Hentrik Schulz mit seiner Trainingsgruppe vorführte. Dieser Schwertkampf wird mit Waffen aus gepolsterten, schlagabsorbierenden Materialien durchgeführt und es ist somit möglich, verletzungsfrei Wettkämpfe durchzuführen.

Nach der Vorführung des Sport Chanbara ging es dann zum Wettkampf über. Begonnen wurde mit der Altersklasse unter 10 Jahren. In der Gewichtsklasse bis 28 kg konnte Martin Engelhartdt vom PSV bei einem Starterfeld von 26 Kämpfern einen hervorragenden 2. Platz erzielen. Nur im Finale musste er sich knapp geschlagen geben. Bei den Mädchen konnte sich Nele Felsberg durchsetzen und wurde mit dem ersten Platz belohnt.

Etwas zeitversetzt begannen auch parallel die Kämpfe der Altersklasse unter 13 Jahren. Thorben Pfotenhauer kämpfte sich bis ins Finale durch. Dort traf er auf seinen Dauerrivalen Michael Bakseev aus Gotha, der diesmal das Fünkchen mehr Glück für sich verbuchen konnte und somit in seiner Altersklasse gewann.

Vasili Leukhin hatte es in der Altersklasse unter 18 Jahren gleich im ersten Kampf mit einen Danträger (Träger des schwarten Gürtels) zu tun. Er ging beherzt an die große Aufgabe und konnte die Auseinandersetzung mit Ipon (vollem Punkt) vorzeitig für sich entscheiden.

Foto: © PSV Eisenach • Vasili Leukhin (vorn) im Kampf.

Die Brüder Fjodor und Kevin Busik die beide in Jena auf dem Sportgymnasium trainieren, konnten sich ebenfalls in einem starken Starterfeld durchsetzen und wurden verdient Sieger, in Ihren Gewichtsklassen. Ebenfalls überzeuge Lucas Pencun. Alle nahmen den begehrten Pokal mit nach Hause.

Luca Röwer dominierte bei den Männern in seiner Gewichtsklasse bis 75 kg die starke Konkurrenz und konnte alle Kämpfe vorzeitig für sich entscheiden. Trotz einer zwei jährigen Pause konnte er sich bereits im ersten Kampf gegen seinen starken Gegner, der in der zweiten Bundesliga kämpft, durchsetzen.

Am Ende hatte der FSV 1950 Gotha in der Gesamtwertung die Nase vorn, gefolgt vom PSV Eisenach und dem JSC Stotternheim.

Wer Interesse am Judo, Aikido, Karate oder Sport Chanbara hat, kann sich gerne beim PSV Eisenach oder Kempo Wutha – Farnroda beraten lassen. Dies ist natürlich auch über die  Internet- Seiten der Vereine möglich.

Andrea T. | | Quelle:

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