Anspannung und Vorfreude auf das erste Regionalliga-Heimspiel
ThSV Eisenach II empfängt am Samstagabend den HC Aschersleben
„Angespannt, mit leichter Aufregung und mit Vorfreude sehen wir unserem ersten Regionalliga-Heimspiel entgegen“, erklärt Qendrim Alaj, der Spielertrainer des ThSV Eisenach II. Sein Team empfängt am Samstag, 13.09.2025 um 19.30 Uhr den HC Aschersleben in der Werner-Aßmann-Halle.
Ex-Nationalspieler Andreas Rojewski im Team des HC Aschersleben
Im ersten Viertliga-Heimspiel soll der erste Saisonsieg gelingen. Am vergangenen Wochenende startete der ThSV Eisenach II mit einer optimistisch stimmenden Leistung bei der 31:33-Niederlage beim Vorjahres-Vierten HC Einheit Plauen in das Abenteuer der 16 (!) Mannschaften umfassenden Regionalliga des Mitteldeutschen Handballverbandes. Der HC Aschersleben unterlag zum Saisonauftakt in heimischer Halle dem HC Glauchau/Meerane klar mit 24:34 (12:15). Verletzungsbedingt konnte er nur 11 Namen auf das Spielprotokoll bringen. „Eine Besserung ist bis Samstag nicht in Sicht“, lässt Jakob Völksch wissen. Der Kreisspieler des HC Aschersleben trug von 2020 bis 2022 das Trikot des ThSV Eisenach. „Ich habe diese Zeit im Nachwuchs des ThSV Eisenach genossen, denke gern an sie zurück. Ich freue mich riesig auf das Spiel am Samstag, freue mich viele bekannte Gesichter zu treffen“, blickt der 19-Jährige auf den Samstag. Vom ThSV Eisenach wechselte er zum HC Aschersleben, bestritt zuletzt eine halbe Spielserie beim Drittligisten HC Bernburg. „Das professionelle Training in Bernburg hat mir gutgetan“, konstatiert Jakob Völksch, der gerade eine Ausbildung zum Elektriker absolviert. Im Sommer kehrte er zum HC Aschersleben zurück. Hier steht er in einer Mannschaft mit Andreas Rojewski, mit dem SC Magdeburg 2007 EHF-Pokalsieger und 2016 DHB-Pokalsieger. Nach seiner Zeit beim SC Magdeburg spielte er von 2016 bis 2019 beim SC DHfK Leipzig. Der kürzlich das 40. Lebensjahr vollendende Linkshänder mit Länderspiel-Erfahrung für Deutschland und Polen ist eine feste Größe beim HC Aschersleben. „Auch wenn wir in kleiner Besetzung von Sachsen-Anhalt nach Thüringen kommen, unser Ziel ist klar, zwei Pluszähler mitzunehmen. Wie das gelingen soll? Mit ganz viel Teamgeist und ganz viel Siegeswillen“, verkündet Jakob Völksch.
Christian Trabert und Aron Büchner bilden das Torhüterduo
Beim ThSV Eisenach II wird es zur Vorwoche wahrscheinlich zwei personelle Veränderungen geben. Keeper Christian Trabert ist wieder dabei, wird mit Aron Büchner das Torhüterduo bilden. Bastian Freitag kann verletzungsbedingt erneut nicht mitwirken. Fehlen wird Ardit Ukaj. „Mit Leif Katzwinkel sind wir auf der Linksaußenposition bestens besetzt“, unterstreicht Qendrim Alaj. Auf Rechtsaußen soll der junge Marec Stupka aus dem Bundesligakader wirbeln. Die Regieposition werden sich der zu Wochenbeginn seinen 27. Geburtstag feiernde Julian Rothhämel und Spielertrainer Qendrim Alaj teilen. Die Aufgaben am Kreis übernehmen Conrad Ruppert und der gerade das 22. Lebensjahr vollendende Max Schlotzhauer. „Um in der 4. Liga zu bestehen, müssen wir eine Heimstärke aufbauen. Dafür brauchen wir viele uns lautstark unterstützende Zuschauer. Gleich am Samstagabend gegen den HC Aschersleben“, betont Qendrim Alaj. „Wichtig, wir dürfen, nicht nur am Samstag, während der 60 Minuten nicht aufgeben, egal, welcher Spielstand auf der Anzeigetafel steht“, so Qendrim Alaj. Er setzt auf schnelles Spiel mit Torgefahr von allen Positionen, gutem Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torwart. Wie jeder Handball-Trainer hofft er auf Ballgewinne in der Abwehr, um schnelle Gegenstöße zu laufen.
Th. Levknecht
