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Beide Trainer probierten und waren zufrieden

ThSV Eisenach II und der SV Petkus Wutha-Farnroda trafen sich zur gemeinsamen Trainingseinheit

Die Trainer Dejan Leskovcek (ThSV Eisenach II) und Andre Stegner (SV Petkus Wutha-Farnroda) zeigten sich nach der Trainingseinheit in Spielform mit dem Auftritt ihrer Teams zufrieden. Das notierte Ergebnis, 31:27 (14:13) für den ThSV Eisenach II, war nicht vordergründig. Beide Trainer nutzten den Abend zum Testen von taktischen und personellen Varianten.

Wir boten ein Super-Spiel, mit guten Aktionen in Abwehr und Angriff, gegen einen schnellen, bissigen und attraktiven Kontrahenten; so wie ich mir das wünsche. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen, konstatierte Andre Stegner.

In dessen Landesliga-Mannschaft steckt inzwischen ein Stück ThSV-DNA, trugen doch neben ihm mehrere Spieler (Koch, Schneider, Walter, Ziehn,) schon das Trikot der Wartburgstädter. Christopher Koch (zuletzt VfB Mühlhausen) und Martin Schneider (zuletzt HSG Werratal) sind ein deutlicher Qualitätsgewinn im Stegner-Team. Steven Brandau war an diesem Abend mit 6 versenkten Bällen bester Werfer für den SV Petkus Wutha-Farnroda.

Der ThSV Eisenach II verzichtete im Hinblick auf die anstehenden Qualifikationsspiele zur Jugendbundesliga gegen die SG EHV/Nickelhütte Aue (Hinspiel am 13.09. um 14.00 Uhr in Eisenach) auf seine A-Jugendlichen, bestritt die Trainingseinheit mit 8 Feldspielern und 2 Torhütern. Als Zugewinn erwies sich der von der HSG Werratal gekommene Patrick Cuturic. Der 28-Jährige stabilisierte den Innenblock der Abwehr, überzeugte im Angriff an der Kreismitte. Sehenswert sein Rückhandtreffer zum 20:16 (42.).

Mit dem Schlussresultat bin ich durchaus zufrieden. Angesichts unserer schmal besetzten Bank blieben mir nur wenige Variationsmöglichkeiten, resümierte Dejan Leskovcek.

Die zwischenzeitliche 5:1-Abwehrformation mit Ardit Ukaj als vorgezogene Spitze erwies sich als durchaus tauglich. Im zweiten Abschnitt wechselte Ardit Ukaj von seiner angestammten Position auf Linksaußen in den rechten Rückraum, was das Angriffsspiel des ThSV Eisenach II merklich belebte. Mangelnde Torgefahr aus dem Rückraum kompensierte der ThSV Eisenach II mit von Qendrim Alaj initiierten Spielzügen zu allen drei Kreispositionen. Hannes Meyer deutete an, wenn er richtig eingesetzt wird, dass er durchaus aus der Distanz einlochen kann.

Im Zusammenspiel können wir sicherlich noch besser werden. Etliche gute Torchancen haben wir ausgelassen, hätten durchaus 9 Bälle mehr versenken können, resümierte Qendrim Alaj, der ebenso wir Ardit Ukaj 8 Bälle einnetzte, aber zwei Siebenmeter ans Holz setzte.

Gegen einen guten Kontrahenten haben wir 6 bis 7 Tore zu viel kassiert, ergänzte ThSV-Coach Dejan Leskovcek.

Das lag nicht an den Keepern Andreas Fehr und Aron Büchner. Die knappe 14:13-Halbzeitführung des ThSV Eisenach II basierte auf 10 Paraden von Schlussmann Andreas Fehr. Dessen Vorderleute bekamen die Petkus-Distanzwerfer nicht in den Griff. Aber auch die Schlussleute der Stegner-Sieben (König, Nürnberger) zeichneten sich mehrfach aus, wehrten freie Bälle nach Gegenstößen ab.

Viele ThSV-Treffer nach Gegenstößen
Im ersten Abschnitt war ein Klassenunterschied nicht sichtbar. Die mit großer Besetzung gekommenen Gäste waren hochmotiviert. Christopher Koch hielt die Regie-Zügel in den Händen. Martin Schneider scheute keinen Zweikampf am Kreis. Beim 7:8 (18.) lag die Petkus-Crew sogar vorn. Die Eisenacher schalteten immer wieder blitzschnell von Abwehr auf Angriff um. Die Außen Ardit Ukak und Philipp Urbach versenkten zum 11:8 (25.). Im gesamten Spielverlauf resultierten viele Eisenacher Treffer aus Gegenstößen. Diese waren es auch, die den THSV II auf 25:19 enteilen ließ. Ardit Ukaj verschaffte sich mit einer Finte aus dem rechten Rückraum freie Bahn. Der auf Rechtsaußen eingewechselte Jonas Hennig vollendete zum 26:20 (51.), Adrian Warlich, auf Linksaußen gekommen, netzte per Gegenstoß zum 28:22 ein (53.). Zwei im Nachwurf eingelochte Bälle (ThSV-Keeper Aron Büchner hatte zunächst pariert) zum 28:26 (57.) ließen die Gäste nochmals Morgenluft wittern. Doch sie agierten nun zu ungestüm. Qendrim Alaj und Ardit Ukaj trafen zum 30:26 (59.).

Bei dieser Trainingseinheit waren auf dem Parkett dabei:
ThSV Eisenach II: Fehr, Büchner; Ukaj (8), Cuturic (6), Meyer (3), Urbach (2), Brenner, Hennig (2), Warlich (2), Q. Alaj (8)
SV Petkus Wutha-Farnroda: König, Nürnberger; Senf (4), Secklmann (1), Brandau (6), Handrik (1), Köllner (4), Koch (1), Soldan (1), Maghames (5), Bögel (1), Walter, Schneider (3), Ziehn (1), Ostertag

Th. Levknecht

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