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Ein Jahr Fallschirmsport auf dem Kindel

Seit gut einem Jahr wird auf dem Flugplatz Eisenach/Kindel regelmäßig mit dem Fallschirm gesprungen. Das Unternehmen und der Verein «Dädalus» haben sich auf dem Gelände angesiedelt. Standen im vergangenen Jahr noch Baucontainer und ein Zirkuszelt, ist jetzt schon der feste Sanitärtrakt zusehen, weiter Bauten sollen folgen.
Karfreitag begann die 2007er Saison für die Fallschirmsportler. Ostersonntag gab es den ersten Auftritt beim MDR-Wandertag in Bad Liebenstein. Sportler von Dädalus brachten das Banner mit dem Zielort der Wanderung 2008 aus der Luft in den Kurort.

Gegenwärtig hat der Verein rund 350 Mitglieder in ganz Deutschland. Auf den Kindel kam man, da der Platz sehr zentral liege und beste Bedingungen geboten würden.
Ab Mai soll dann wieder täglich auf dem Kindel gesprungen werden. Aus rund 4000 Meter Höhe werden die Springer aus der DO 28 abgesetzt. Gut eine Minute geht es im freien Fall nach unten. Fünf Minuten hänge man im Durchschnitt dann am Schirm. Zehn Minuten brauchen die Piloten für den Flug auf 4000 Meter.
15 Springer finden in der Maschine Platz.
Ursprünglich kommt Dädalus aus Höxter in Westfalen. Gut 20 Jahre sei man schon aktiv und habe einen gewichtigen Namen im Deutschen Fallschirmsport.

Im vergangenen Herbst stellten sie einen neuen Rekord auf. 156 Springer aus Deutschland fanden sich in der Luft zu einer Formation. Diese Leistung einer nationalen Gruppe sei in der Welt einmalig.
Vom 11. bis 16. September sind auf dem Kindel die Deutschen Meisterschaften im Fallschirmspringen. Und im Juni sind Sprünge in Großformationen geplant. Dazu werden dann mehrere Absetzmaschinen in der Luft sein. Gesprungen werde in Formationen bis zu 80 Frauen und Männer.
Neben dem eigentlichen Springen bietet Dädalus auf dem Kindel auch Schulungen und Fallschirm-Sportartikel.

Weitere Infos: http://www.fallschirm-eisenach.de(hier)

Rainer Beichler |

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