Ein Sieg im Kellerduell ist einfach Pflicht!
ThSV Eisenach II empfängt am Sonntag zum 4-Punkte-Spiel den SV G-W Wittenberg-Piesteritz
Im Kellerduell der Regionalliga Männer des Mitteldeutschen Handballverbandes empfängt der ThSV Eisenach II am Sonntag, 14.12.2025 um 17.00 Uhr den SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz. Diese beiden Teams und der HC Aschersleben liegen mit jeweils 6 Pluszählern auf den Plätzen 14 bis 16 am Tabellenende. Davor auf Platz 13 die HSG Freiberg (8 Punkte) und auf Platz 12 der SV Oebisfelde (9:19 Punkte). „Ein Vier-Punkte-Spiel“, streicht Qendrim Alaj, der Spielertrainer des ThSV Eisenach II, heraus. Ein Doppelpunktgewinn ist für den ThSV Eisenach II, soll der Klassenerhalt nicht in weite Ferne rücken, Pflicht. Zwei wichtige Zähler wurden im letzten Heimspiel gegen den HC Glauchau/Meerane aus der Hand gegeben. Bei der jüngsten 21:34-Niederlage in Köthen offenbarte das Team ungewohnte Abschluss-Schwächen. Selbst vom Siebenmeter-Strich landete das Leder in den letzten beiden Partien in Serie nicht im Netz. „Wir müssen nach vorn blicken, uns voll auf die sonntägliche Aufgabe konzentrieren“, erklärt Julian Rothhämel, der Kapitän des ThSV Eisenach II. „Wir brauchen die Unterstützung von der Tribüne. Auch wenn am Vorabend Bundesliga-Handball ist, ich appelliere an die blau-weiße Anhängerschaft, auch am Sonntag in die Werner-Aßmann-Halle zu kommen. Es ist ein richtungsweisendes Spiel. Wir alle wollen die 4. Liga halten. Dafür brauchen wir lautstarke Unterstützung“, betont Qendrim Alaj.
„Wir haben uns im Laufe der Woche intensiv vorbereitet. Ich erwarte von der ersten bis zur letzten Minute ein Kampfspiel, geht es für beide Mannschaften um ganz wichtige Zähler. Unser Ziel ist es, von Beginn die Spielkontrolle zu übernehmen“, hofft Qendrim Alaj. Selbstvertrauen ist hierfür nötig. Das wird durch erfolgreiche Aktionen in Abwehr und Angriff erzeugt. Hierzu ist eine deutlich bessere Wurfquote als zuletzt notwendig. „Im Training haben wir an unserer Abschluss-Schwäche gearbeitet“, berichtet Qendrim Alaj. Torwurf im Training und unter Druck im Spiel sind freilich zwei Paar Schuhe. Der Spielertrainer hat seinen grippalen Infekt auskuriert, wird auch wieder selbst ins Spiel eingreifen. „Die Siebenmeter übernehme ich und werde sie alle verwandeln“, ist sich der Qendrim Alaj sicher. Personell hat er alles an Deck. Auch der zuletzt erkrankte Marec Stupka ist dabei und steht für die Rechtsaußenposition bereit. Verbessern will (und muss) der ThSV Eisenach II auch das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torwart. Der Innenblock ist da gefordert. Bastian Freitag und Aron Büchner werden wieder das Torhüterduo bilden.
SV Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz forderte Spitzenteam des SV Anhalt Bernburg
Die Handball-Männer des Mehrspartenvereins des SV Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz, des größten Vereins im Landkreis Lutherstadt Wittenberg, lieferten am vergangenen Spieltag dem Liga-Spitzenteam SV Anhalt Bernburg einen packenden Fight, zeigte eine starke Moral. Von einem 9:14-Pausenrückstand, vor allem aufgrund fehlender Stabilität in der Defensive, nicht entmutigt, kämpften sie sich Treffer um Treffer heran. In der 47. Minute war die Partie beim 22:24 wieder völlig offen. Auch in Unterzahl blieb Wittenberg mutig und setzte nach Ballgewinnen schnelle Nadelstiche. Die Schlussphase wurde zu einem offenen Schlagabtausch: Beim Stand von 28:28 und später 29:29 war alles möglich. Doch Bernburg blieb in den entscheidenden Momenten abgeklärt und traf kurz vor Schluss zum 29:31-Endstand.
Die Ausgeglichenheit im Team des SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz belegt ein Blick auf die Torjägertabelle. Mit Pascal Beyer und Philipp Gehlert finden sich mit jeweils 61 Treffern die besten Werfer auf den Plätzen 30 und 31. Torgefahr wird von allen Positionen ausgestrahlt. Im Schnitt werden knapp 30 Treffer erzielt, aber auch knapp 32 Gegentore kassiert.
Geleitet wird die Partie am Sonntagnachmittag vom Schiedsrichterduo Eligiusz Baier und Max Töpfer.
