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Eintracht sechstes Spiel in Folge ungeschlagen

Nach den Abpfiff schauten die Eintrachtmädels zunächst etwas ratlos – war das 2:2 bei den keineswegs schlechten Gastgebern aus Riethnordhausen nun ein Punktgewinn oder doch eher ein Punktverlust?
Angesichts der aussichtsreichen Tormöglichkeiten und der Führung waren drei Punkte möglich, doch durch zwei „Geschenke“ an die gegnerischen Stürmerinnen gerieten die Eintrachtmädels ins Hintertreffen, um dann zwei Minuten vor Ultimo doch noch einen PunktGEWINN zu landen.

Die Eintracht begann offensiv und sorgte vor allem über die schnelle Desiree Pohl für Druck. In der 7. Minute legte Marijana Busch nach Doppelpass mit D. Pohl für Katharina Berndt auf, diese erwischte jedoch nicht ihren besten Tag und verzog von der Strafraumgrenze.
Durch den Druck in den ersten 20 Minuten ergaben sich auch zahlreiche Standardsituationen für die Eisenacherinnen. Ein Freistoß aus halblinker Position von Marion Pöhlmann wurde zur Beute der guten Riethnordhäuser Keeperin (14. min).
Drei Minuten später sorgte eine Eintracht Ecke für Getümmel im Strafraum – nach mehreren Torschussversuchen war es letztlich Daniela Klein, die knapp verzog.
In der 19. Minute ahndete die souverän agierende Schiedsrichterin ein Rückpass zur eigenen Torhüterin und entschied auf Freistoß im Strafraum der Gastgeberinnen. Diese verteidigten ihre Torlinie mit vereinten Kräften und konnten den Schuss von Marion Pöhlmann zur erneuten Ecke klären. Diese nutzen die Eisenacherinnen dann endlich zur hochverdienten 1:0-Führung durch D. Pohl.
Die Eintracht schien ihre Erfolgsserie fortzusetzen, doch fortan lief nicht alles zusammen; Unkonzentriertheiten mehrten sich. In der 25. Minute bügelte Christiane Lautenschläger die Unsicherheit ihrer Vorderleute aus und warf sich waghalsig der gegnerischen Stürmerin entgegen, um ihr den Ball vom Fuß zu nehmen.
In der 27. Minute war sie aber machtlos. Eine erneute Unsicherheit quittierten die Gastgeberinnen mit dem Ausgleich. Die letzten 15. Minute geschah wenig und so ging es mit 1:1 in die Halbzeit.
Nach der Pause brachten beide Mannschaften etwas Anlaufzeit ehe sich wieder Torchancen ergaben. In der 57. Minute brach M. Busch auf der rechten Seite zur Grundlage durch, flankte in den Strafraum, wo M. Pöhlmann lauerte, doch die blieb in den gegnerischen Abwehrbeinen hängen.
Eben noch die Chance zur Führung habend, geriet die Eintracht drei Minuten später selbst ins Hintertreffen. Ein erneuter „Abwehrbock“ bescherte den Riethnordhäuserinnen das 2:1. Nun wurde es schwer für die Eisenacherinnen, die nur mit 11 Spielerinnen angereist waren und somit keine Wechselmöglichkeit hatten.
Mit viel Kampf aber auch ebensoviel Krampf rannten sie Richtung gegnerischem Tor. Sie hatten mehr vom Spiel, doch es fehlte immer wieder an der letzten Präzision.
In der 88. Minute belohnte Marijana Busch mit einem sehenswerten Freistoßtreffer die Eisenacher Bemühungen und glich zum 2:2 aus. Letztlich wohl eine verdiente und auch gerechte Punkteteilung. Zumindest sah es Coach Frank Walenta so, der seine Frauen für deren unermüdliches Engagement bis zum Schlusspfiff lobte.

Aufstellung: C. Lautenschläger – J. Hofmeister, M. Radloff, A. Waßmann, A. Burkhardt – D. Klein, K. Berndt, C. Werner, M. Busch – D. Pohl, M. Pöhlmann

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