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Eisenacher Rettungsschwimmer messen sich in Vereinsmeisterschaft

Schnelligkeit im Wasser kann Leben retten! Wie fit die Eisenacher Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) sind, testeten sie bei ihren 23. Vereinsmeisterschaften am 17. März 2019 im Sportbad aquaplex. Der Einladung in die Wartburgstadt folgten auch Gäste des DLRG Stadtverbandes Friedrichroda/ Waltershausen.

Rettungssport ist ein Mehrkampf. Nur wer in drei Disziplinen seine Vielseitigkeit beweist, kann den Titel gewinnen. Für die in den einzelnen Wettbewerben geschwommenen Zeiten werden Punkte vergeben und für die Endplatzierung aufaddiert. Richtmaß ist dabei der Deutsche Rekord. Bei nicht regelkonformer Ausführung der technisch anspruchsvollen Disziplinen zieht das Kampfgericht Punkte ab. Schließlich leiten sich die Wettbewerbe aus realen Rettungsschwimmeinsätzen ab. Ein Fehlverhalten wird im Wettkampf „nur“ mit Strafpunkten geahndet, kann im Ernstfall jedoch fatale Folgen haben.

Folgende Vereinsmeister wurden ermittelt:
AK offen weiblich: Silvia Herzog (Eisenach);
AK15/16 männlich: Marco Becker (Eisenach);
AK13/14 weiblich: Lena Oppermann (Eisenach); AK13/14 männlich: Leandro Klein (Eisenach);
AK11/12 weiblich: Lina Maria Ilgen (Eisenach); AK11/12 männlich: Robin Mikoteit (Eisenach);
AK9/10 weiblich: Isabel Stegmann (Eisenach); AK9/10 männlich: Noah Schneider (Eisenach);
AK7/8 weiblich: Emily Schill (Eisenach); AK7/8 männlich: Maximilian Mikoteit (Eisenach)

Dank gebührt den zahlreichen Kampfrichtern und Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfes sorgten und auch der aquaplex Sportbad GmbH.

Der nächste, rettungssportliche Höhepunkt sind die Thüringer Meisterschaften vom 15. bis 16.06.2019 in Weimar. Hier hoffen die Eisenacher Rettungsschwimmer zahlreiche Tickets für die Deutschen Meisterschaften in Hannover zu lösen. Zuerst sind aber die Senioren Ende April an der Reihe, wenn in Sulzbach die besten Rettungssportler des Landes bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften aufeinandertreffen.

Aus der humanitären Idee, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen und auszubilden, entwickelte sich der Rettungssport. Dieser Sport bedeutet aber neben allem Spaß, den die Sportart bietet, auch ein Erprobungsfeld für den Ernstfall. Und so mancher Jugendlicher wurde durch den Rettungssport an die humanitären Ziele der DLRG herangeführt und konnte auch für den Einsatz als Wachgänger begeistert werden.

Über die DLRG: Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) ist mit rund 1.800.000 Mitgliedern und Förderern die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt. Auch in Eisenach werden die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildungen ausschließlich von ehrenamtlichen Ausbildern geleitet. Infos und Spendenmöglichkeit unter: https://eisenach.dlrg.de/

Um das aktuelle Bädersterben in Deutschland zu stoppen, durch das jedes Jahr ca. 80 Bäder schließen müssen, hat die DLRG eine Petition gestartet. Details unter https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-die-baeder-schwimmbadschliessungen-stoppen

Andrea T. | | Quelle:

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