Eisenacher Rettungsschwimmer und Rettungsschwimmerinnen im DM-Trainingslager

Eisenach/ Wetzlar: Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Wie in  einem realen Einsatz kommt es neben der Schnelligkeit beim Schwimmen vor allem darauf an,  bestimmte Hilfsmittel zur Wasserrettung, zum Beispiel Flossen oder den Gurtretter, bestmöglich zu  beherrschen. Besonders die technisch anspruchsvollen Staffeldisziplinen erfordern ein intensives  Training, damit sich die Teammitglieder nahezu blind aufeinander verlassen können. Was in einem  Wettbewerb zu guten Zeiten führt, kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. 

Um für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der DLRG gewappnet zu sein, führte die Eisenacher  Rettungssportmannschaft ein Trainingslager in Wetzlar durch. Besonderes Augenmerk legte das  Betreuerteam (Christian und Kerstin Becker, Norick Leander Meißner, Charlotte Lenk und Jens  Kammler) auf die komplexen Staffelwechsel. In einem hochklassigen Starterfeld entscheiden oft  Zehntelsekunden über die endgültige Platzierung. Diese sind bei den Wechseln von einem zum  nächsten Schwimmer schnell gewonnen oder auch verloren. 

„Die 50-Meter-Bahn des Europabades bot uns perfekte Bedingungen, um uns auf die Meisterschaften  vorzubereiten“, sagt Christian Becker, Trainer vor Ort. „In Eisenach ist die Schwimmbahn nur 25 Meter  und damit halb so lang wie bei den Meisterschaften.“ 

Die Eisenacher waren gleich mit drei Staffeln zum Training in Wetzlar. Die Altersklasse 12 weiblich  wird durch Pia Kammler, Margarethe Lenk, Hannah Stegmann, Heidi Weber und Tamina Döbel  vertreten. Die Mädchenstaffel der AK13/14 ist mit Tessa Hartmann, Judy Hase, Lena Maria Wolter,  Emily Schill und Emilia Steinbach besetzt. Noah Schneider, Nils Meier, Tim Kammler, Johann Güth und  Jakob Mäurer bilden das Team der AK15/16 männlich. 

„Trainiert wurden neben den eigentlichen Disziplinen verschiedene Staffelaufstellungen, Starts,  Wechsel und die Strecken an sich. Dabei wurden in allen Altersklassen viele Zeiten verbessert, teilweise weit über 5 Sekunden“, freut sich Kerstin Becker. 

Am Ende des anstrengenden Wochenendes wurden die Weichen für ein hoffentlich erfolgreiches  Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften Ende Oktober in Hannover gestellt.