Eisenacher Rettungssportteam arbeitet hart für DM-Traum 

Bildquelle: Kerstin Becker – Ein Teil des Eisenacher Rettungssportteams in Gera.

Eisenach/ Gera: Die 53. Deutschen Mehrkampfmeisterschaften im Rettungsschwimmen finden in  diesem Jahr in München statt. Dort an den Start zu gehen ist der große Traum der Eisenacher  Rettungssportler und Rettungssportlerinnen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Doch der Weg dorthin ist lang. Nur der Thüringer Meistertitel ermöglicht die direkte Qualifikation. 

„Gerade im Nachwuchsbereich, den Altersklasse 12, 13/14 und 15/16 sind wir gut aufgestellt“, sagt  Christian Becker, Trainer der Eisenacher. „Hier rechnen wir uns gute Chancen aus, die starke  Konkurrenz aus Weimar und Sömmerda bei den Landesmeisterschaften zu schlagen und das Ticket  für München zu lösen.“ 

Da der Qualifikationswettkampf Ende April auf einer 50-Meter-Bahn stattfindet, bereitete sich das  Eisenacher Team an drei anstrengenden Tagen in Gera auf einer Schwimmbahn gleicher Länge vor. Das Hofwiesenbad bot gerade auch für die anspruchsvollen Mannschaftsdisziplinen perfekte  Bedingungen. 

„In Eisenach haben wir nur eine 25m lange Bahn zur Verfügung“, erklärt Kerstin Becker. „Während der  Meisterschaften wird auf einer doppelt so langen Bahn geschwommen. Das ist gerade auch für  unsere jungen Sportler und Sportlerinnen eine große Herausforderung.“

Der Rettungssport und im Besonderen die Staffeldisziplinen sind an reale Einsatzbedingungen von  Rettungsschwimmern angelehnt. Gurtretter, Flossen und 40kg schwere Rettungspuppe, die verunfallte  Personen simulieren, kommen zum Einsatz. Das reibungslose Zusammenwirken der einzelnen  Staffelmitglieder führt im Wettkampf zu guten Platzierungen, kann im Einsatz jedoch über Leben und  Tod entscheiden. 

„Im Vorjahr konnten wir uns mit einer Rekordzahl von Starterinnen für Deutschen Meisterschaften  qualifizieren. Nora Luise Höft und Caroline Penz gingen im Einzel an den Start, die Staffeln der  Altersklasse 12, 13/14 und 15/16 beiden Mannschaften“, freut sich Steffen Schulze. „Wir hoffen sehr,  dass wir an diese Erfolge anknüpfen können.“ 

Ob der Plan aufgeht, zeigt sich am 25. und 26. April in Riesa, wenn die besten Rettungsschwimmer  und Rettungsschwimmerinnen Mitteldeutschlands aufeinandertreffen und ihre Meister ermitteln. Der  DM-Traum lebt!

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