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Eisenacher Sportler fährt zu den Olympischen Winterspielen

Der Eisenacher Skeletonfahrer Frank Rommel (ThSV Eisenach/Linig) wird bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi (Russland) mit um die Medaillen kämpfen.

Oberbürgermeisterin Katja Wolf und Bürgermeister Andreas Ludwig gratulierten am 31. Januar dem Olympiateilnehmer zu seiner Nominierung. Sie wünschten dem ThSV-Sportler für die Wettkämpfe viel Erfolg.

«Mein Ziel für Olympia 2014 in Sotschi ist es, dort in Topform eine Medaille zu gewinnen», sagte Frank Rommel. «Wir sind stolz, dass ein Sportler aus Eisenach bei Olympia dabei ist. Wir drücken Frank Rommel die Daumen für die Wettkämpfe in Sotschi», sagte Katja Wolf. Bürgermeister Andreas Ludwig überreichte ihm als Eisenacher Maskottchen zwei Tafeln mit Handzeichnungen.

Sie untermalen seine Wünsche für Frank Rommel in Sotschi: «Seien Sie schlau wie ein Fuchs, schnell wie ein Hase und stark wie ein Bär». Eine Tafel geht mit auf die Reise nach Sotschi, die andere hält die Verbindung hier in Eisenach.

Frank Rommel ist Mitglied des ThSV Eisenach und erkämpfte in der Wintersportart Skeleton bisher mehrere Medaillen bei Welt- und Europa-Meisterschaften sowie mehrere Weltcup-Siege. Es ist die 3. Teilnahme (Turin, Vancouver und Sotschi) an den Spielen.

Damit ist der 29-Jährige der erfolgreichste männliche Skeletonfahrer Deutschlands. Am 14. und 15. Februar sind diesmal seine Wettkampftage.

Er reist am Montag nach Sotschi. Sein umfangreiches Gepäck ist schon auf dem Weg.

Weitere Infos: www.frank-rommel.com

Die XXII. Olympischen Winterspiele werden vom 7. bis 23. Februar 2014 in der russischen Stadt Sotschi am Schwarzen Meer ausgetragen.

Skeleton – eine olympische Wintersportart
Beim Skeleton rasen die Athleten mit Geschwindigkeiten bis zu 145 Kilometern pro Stunde kopfüber 5 Zentimeter über dem Eis durch bis zu 7 Meter hohe Kurven über eine Strecke von einem Kilometer bergab. Gelenkt wird nur indirekt durch Gewichtsverlagerung und damit verändertem Druck der Stahl-Kufen ins Eis.
Der Name des Schlittens und damit der Sportart rührt daher, dass der im inneren des Sportgeräts verborgene stählerne Grundrahmen an ein Skelett erinnert.
Die Ursprünge des Skeletonfahrens als Wettkampfsport reichen bis ins Ende des 19. Jahrhunderts zurück.

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