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Entspannt zum brisanten Duell

Mit dem stets brisanten fränkisch-thüringischen Duell beim HSC Coburg (Samstag, 05.02.2011 um 18.00 Uhr in der Dreifachsporthalle Coburg) startet der ThSV Eisenach nach der WM-Pause in den zweiten Teil der Punktspielsaison der 2. Handballbundesliga der Männer.
Fünfzehn Partien stehen bis zum 21. Mai an. Dann wollen die Eisenacher die Tickets für die neue eingleisige 2. Handballbundesliga gelöst haben. «Wir schauen auf uns, können dies aus eigener Kraft schaffen», betonen Marketing-Geschäftsführer Karsten Wöhler und Trainer Adalsteinn Eyjolfsson.
Das Team um Kapitän Benjamin Trautvetter belegt aktuell Rang 9, der die Qualifikation für die neue zweithöchste Spielklasse bedeuten würde. In diese neue Liga will auch der samstägliche Gastgeber für die Eisenacher, der HSC Coburg. Doch dieser rangiert mit sechs Punkten Rückstand auf den begehrten Platz nur auf Rang 16.
Richten soll es für die Franken Zdenek Vanek, langjähriger Spieler und auch Trainer beim ThSV Eisenach, der Ende Oktober Raimo Wilde auf der Trainerbank ablöste. Die Vereinsführung entsprach dem Wunsch von Zdenek Vanek, stellte ihm zu Wochenmitte bis zum Saisonende den Trainer der eigenen zweiten Mannschaft, Ralf Baucke, zur Seite. Verlassen hat den HSC Coburg in der Vorwoche Rückraumspieler Daniel Wessig, der zu Erstbundesligist HBW Balingen-Weilstetten wechselte. Die Bemühungen um einen Neuzugang blieben letztendlich ergebnislos. «Für uns geht es praktisch ums Überleben, stehen nur noch Endspiele an», beschreibt Zdenek Vanek die Lage beim HSC Coburg. Ein einstelliger Tabellenplatz und damit die Qualifikation für die neue Liga bleibe das klare Ziel. Der ThSV Eisenach kommt zum «ersten Endspiel». «ThSV Eisenach, ein großer Name. Wir haben Respekt. Von der personellen Besetzung her ist Eisenach Favorit», erklärt Zdenek Vanek und führt die Klasse seiner Landsleute Tomas Sklenak und Radek Musil in den Eisenacher Reihen an. Der erfahrene Tscheche versucht, den Druck von seiner Mannschaft zu nehmen. Doch der ist ganz gewaltig. Eigentlich lässt nur ein Doppelpunktgewinn den HSC Coburg noch hoffen! Zdenek Vanek kann das derzeit stärkste Aufgebot auf das Parkett schicken, angeführt vom ehemaligen Eisenacher Ronny Göhl als Kapitän.
Auch der ThSV Eisenach hat alles an Deck. Daniel Luther, Eryk Kaluzinski und Nick Heinemann haben ihre Verletzungen auskuriert. Neuzugang Roel Adams, kam im Januar von Drittligist SVH Kassel, wird sein Debüt geben.
«Er ist noch in der Eingewöhnungsphase. Das Tempo in der 2. Liga ist natürlich höher. Er wird uns helfen, unsere Ziele zu erreichen. Mit ihm als 2-Meter-Mann sind wir körperlich auch etwas robuster», erklärt ThSV-Marketing-Geschäftsführer Karsten Wöhler. Trainer Adalsteinn Eyjolfsson hat während seiner Zeit beim SVH Kassel bereits mit dem 28-jährien Niederländer gearbeitet.
Der Isländer in Diensten des ThSV Eisenach hat die Qual der Wahl, kann er doch nur 14 Namen auf dem Spielprotokoll vermerken. Das war weitestgehend auch in der Hinrunde so, blieb der ThSV Eisenach von größeren Verletzungen verschont. «Das ist sicherlich auch ein Verdienst des Trainers über Trainingsinhalte und Trainingsumfang», stellte Karsten Wöhler Coach Adalsteinn Eyjolfsson ein gutes Zeugnis aus. «Wir sind gut vorbereitet, gehen mit Freude in die Fortsetzung der Punktspiele. Wir wollen unser Konzept immer besser umsetzen, werden mit steigenden Leistungen unser Punktekonto aufstocken, zuhause und auswärts, was die von uns erhoffte Wirkung dann auch in der Tabelle haben wird», erklärt Adalsteinn Eyjolfsson.
Angesichts der Bedeutung der Partie ist die nur 1200 Zuschauer fassende Dreifachsporthalle bereits restlos ausverkauft. Eine Anreise ohne Ticket ist zwecklos!

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