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Erfolgreiches Pfingstwochenende der Wasserballer

Traditionell nahmen die Wasserballer des Eisenacher SSV am internationalen Pfingstwasserballturnier in Emden teil. Dieses Mal gab es jedoch eine Premiere. Nicht nur die Männer traten an, sondern auch eine Jugendmannschaft startete in einer separaten Gruppe. Bei herrlichem Sommerwetter waren die äußeren Bedingungen optimal um im Emdener Freibad gute Leistungen zu zeigen. Sollte doch das Turnier den Mannschaftsgeist stärken und mit 7 Begegnungen und einer morgendlichen Trainingseinheit ein kleines Trainingslager sein.

Die Männer mussten zunächst in einer ausgeglichenen Vorrundengruppe gegen Internationale Berlin, SSC Duisburg und Hellas Hildesheim antreten. Die Eisenacher verloren gegen den späteren Turniersieger Berlin mit 2:4, konnten aber die beiden anderen Begegnungen mit 2:1 und 3:2 für sich entscheiden und gingen somit als Zweiter der Vorrundengruppe in eine Zwischenrunde. Dort kam es zu weiteren 4 Begegnungen. Eisenach verlor hier in einem spannenden und knappen Spiel gegen Steglitz Berlin 2:3, konnten sich aber anschließend gegen Bocholt mit 5:3 und gegen Hoogezand (NL) 8:0 durchsetzen. Gegen den späteren Finalteilnehmer Iserlohn hatten die Eisenacher keine Chance und verloren 0:7. Damit qualifizierten sich die Eisenacher Männer für das Platzierungsspiel um Platz 5 gegen TuS Lichterfelde, welches dann mit 4:2 sicher gewonnen wurde.

Die Jugendlichen starteten mit einer gemischten Mannschaft in das C-Jugendturnier, also gegen Gegner der U15 oder jünger. Die nahezu komplette Eisenacher D-Jugend (U13) wurde durch vier »Große» der C-Jugend verstärkt. Die Sportler um Trainer Torsten Wiegandt hatten es in Ihrem Turnier gegen die Mannschaften des SV Hameln 13, VfB Friedberg und 2 Mannschaften des SSC Duisburg zu tun. Gleich im ersten Spiel gegen Duisburgs Erste kam gleich der erwartet schwere Gegner. Eisenach war nahezu chancenlos und verlor das Spiel deutlich mit 1:6. In der nächsten Partie gegen die 2. Mannschaft aus Duisburg wollten sich die Eisenacher Jugendlichen endlich zeigen und begann sehr konzentriert. Der ESSV ging schnell mit 3 Toren in Führung. Nun kam auch die Chance für die jungen Spieler und Spielerinnen. Auch sie konnten sich gut durchsetzen und einen deutlichen Sieg 5:1 einfahren. Die Spiele gegen Friedberg (3:1) und Hameln (4:1) wurden ebenfalls klar gewonnen. Damit waren die Eisenacher nach der Vorrunde auf Platz 2 – wer hätte das gedacht. In der Finalrunde musste Eisenach nochmal gegen die Mannschaften aus Duisburg 1, Hameln und Duisburg 2 antreten. Die Partie gegen Duisburg 1 wurde zu einer Lehrstunde für die Eisenacher. Die nun gut eingespielten Duisburger ließen keine Zweifel aufkommen wer das Turnier gewinnen wollte und besiegten den ESSV mit 8:0. In den nächsten beiden Spielen aber wollten die Eisenacher ihren 2. Platz behaupten. Gegen Hameln, die sie noch in der Vorrunde klar besiegen konnten, lagen sie plötzlich 0:3 zurück. Zwar kämpften sie sich noch einmal heran, mussten aber eine bittere 3:4 Niederlage hinnehmen. Im letzten Spiel mussten die Eisenacher noch einmal gegen die zweite Duisburger Mannschaft spielen und wollten unbedingt zeigen, dass sie sich im Laufe des Turnieres steigern konnten. Alle zeigten eine tolle Reaktion auf die vorherige Begegnung und siegten mit 11:0. Der verdiente Lohn für dieses anstrengende Wochenende und die klasse Leistung war der Pokal für den dritten Platz. Gleich bei der ersten Turnierteilnahme einen Podestplatz erkämpft – ein wirklich gelungener Abschluss.

Der ESSV möchte sich auch auf diesen Weg bei den Veranstaltern des SV Neptun Emden für die Gastfreundschaft bedanken und zu diesem gelungenen Event gratulieren. In den beiden Tagen wurden sage und schreibe 108 Begegnungen durchgeführt!

ESSV mit:
Matthias Berger, Tim Bönicke, Ralf Böx, Andreas Giesecke, Patrik Jonik, Alexander Heering, Thoralf Rampolt, Volker Werner, Torsten Wiegandt, Catalin Zaharia, Mihai Zaharia,
ESSV Jugend mit:
Vincent Aue, Klara Felsberg, Fynn Hinrichsen, Daniel Jacob, Conny Jeliazkov, Leon Jeliazkov, Niklas Kaufmann, Benjamin Kleinhans, Marc Kraus, Sophie Röht, Konrad Werner, Sarah Wiegandt

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