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FC Eisenach verteilt Geschenke

Bildquelle: sportfotoeisenach
zu odt liefen die Gäste (in gelb den Eisenachern davon)

Fortuna Kaltennordheim dankt und siegt 3:2 (1:1) im Wartburgstadion/ Rhön-Elf jubelt nach dem Abpfiff ausgelassen

Zu DDR-Liga-Zeiten säumten mehrere tausend Besucher das weite Rund im Eisenacher Wartburgstadion, wenn sich Motor Eisenach und Kali-Werra Tiefenort packende Duelle lieferten. Am Samstag empfing der FC Eisenach um Landesklassen-Zähler Fortuna Kaltennordheim – und unterlag vor 120 Zuschauern mit 2:3 (1:1). So ändern sich die Zeiten.

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Tor für Fortuna Kaltennordheim

Der FC Eisenach verteilte im Duell von zwei am ersten Spieltag sieglosen Teams kräftig Abwehrgeschenke.  Die Gäste, gerade erst aufgestiegen, nahmen diese dankend an, landeten einen wohl in ihren kühnsten Träumen nicht erwarteten Auswärtssieg, tanzten und sangen nach dem Abpfiff am Mittelkreis.Dabei sah es anfangs für die Gastgeber gar nicht so schlecht aus. Die junge FCE-Elf hatte das Sagen auf dem grünen Rasen. Tomislav Renic scheiterte am Kaltennordheimer Schlussmann Justin Wetzel. Eisenachs Hintermannschaft wackelte aber ständig. Robin Wieber hob das Leder über den Eisenacher Kasten. Mitteb in eine Druckphase des FC Eisenach fiel der Führungstreffer für die Gäste. Ein langer Ball in die entblößte Eisenacher Abwehr, den FCE-Mann Guido Kehr unterlief, brachte freie Bahn für Roberto Trabert, der keine Mühe hatte, das Leder über den zu weit vor seinem Kasten postierten Dominik Weber in die Maschen zu heben (33.). Die Antwort der Eisenacher kam allerdings prompt. Daniel Reinhardt bediente von der rechten Seite Tomislav Renic, der aus Mittelstürmerposition das Leder aus 10 Metern zum 1:1-Ausgleich einwuchtete (35.).

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Der Torschütze dreht jubelnd ab

Nach dem Seitenwechsel boten beide Mannschaften bei bestem Sommerwetter zunächst nichts Aufregendes. Binnen 120 Sekunden fiel die Entscheidung für die Gäste, unter tatkräftige Mithilfe der Eisenacher Defensive. Statt sich ihrer Zweikampfschwächen bewusst zu sein, das Leder daher resolut aus der Gefahrenzone zu schlagen, wurde dieses leichtfertig vertändelt. Zum Haareraufen auf der Eisenacher Bank und im Eisenacher Lager, sehr zur Freude der in der Sonne platzierten Anhänger aus Kaltennordheim, die zwei Treffer binnen 100 Sekunden bejubelten (1:2 Dittmar, 60./ 1:3 Trabert 61.). Das im FCE-Lager erhoffte Aufbäumen blieb aus. Bei einem Pfostentreffer von Roberto Trabert hatten die Eisenacher Glück. Zu bieder die Angriffsbemühungen des FC Eisenach, so sehr sich auch Mohamed Jamac Xasan mühte.  Das 2:3 per Schlenzer des eingewechselten Ismael Khodeda (90.). bedeutete nur noch Ergebniskosmetik. Längst hatte der FCE-Trommler seine Utensilien eingeräumt.

 

Statistik

FC Eisenach: Werner; Xasan, Zänker, Reinhardt  (81. Groppel), Kehr, Renic (69. Kraici), Fischer, T, Ender (21. Förster), Freitag, Khodeda, Ph. Müller

Fortuna Kaltennordheim: Witzel; Heller (90. Steinmetz), Markert, Trabert, Weber, Heym, Dittmar, Baghdaoui (58, Quentmeier), Wichler, Zipperer (70. Wolf), Greifzu

Torfolge: 0:1 Trabert (33.), 1:1 Renic (35.), 1; 2 Dittmar (60.), 1:3 Trabert (61,), 1:3 Khodeda (90.)

Schiedsrichter: Thomas Fischer

Zuschauer: 120

Th. Levknecht

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