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Fernschach: Deutsche Meister waren in Eisenach

Die Deutschen Meister (Mannschaften) im Fernschach wurden am Samstag in Eisenach gekürt. Zwar hat Eisenach keine Schachspieler in der Bundesliga, trotzdem war die Ehrung unterhalb der Wartburg im Sophienhotel. Dr. Fritz Baumbach, Präsident des Fernschachbundes und Weltmeister von 1988/90: «Eisenach lag verkehrsgünstig und ist eine schöne Stadt, deshalb unsere Wahl.» Geehrt wurden als Deutsche Meister der SV Fechenheim vor dem SC Bocholt und den Karlsruhern Schachfreunden. Je vier Spieler gehören zu einer Mannschaft. Neun Teams traten im Turnier der 1. Bundesliga an. Zwei Jahre dauerten die Partien.
«Für mich und andere Meister gehen diese Partien zu schnell, man hat kaum Zeit zum Überlegen», so der Weltmeister. Computer sind eine große Hilfe. Jeder Zug werde ausprobiert, die Reaktion des Gegners überlegt. In den Anfängen des Fernschachs waren noch die eigenen grauen Zellen stärker gefragt und der Gedankenaustausch mit den Schachfreunden im Verein. Trotzdem, Schachspielen muss man können, nur ein Computer reiche heute nicht aus, man müsse verstehen welche Züge der Rechner macht. Per Post oder per Email werden die einzelnen Züge verschickt.
In Deutschland sind 6000 Schachspieler im Fernschachverband organisiert. Damit ist es der größte Fachverband in der Welt. Hinzu kommen noch 1500 Spieler in offenen Turnieren. 131 Mannschaften spielen in den einzelnen Ligen.

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