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German Open 2022

Bildquelle: © Michael Steinicke / Kampfsportschule Berk
Gruppenfoto (v.li.: Jason Bätzel, Rama Arifani, Rizki Arifani, Alexander Dietze).

Kickboxen: Gleich zwei Sportler der Kampfsportschule Berk konnten sich am Wochenende einen Platz auf dem Siegerpodest sichern

Vom 30.04.-01.05.2022 fanden in der CU-Arena in Hamburg die German Open der WAKO (Bundesfachverband für Kickboxen) teil. Es nahmen Rizki Arifani (18 Jahre, Wildeck/Eisenach), Rama Arifani (21 Jahre, Wildeck/Eisenach), Alexander Dietze (16 Jahre, Eisenach) und Jason Bätzel (19 Jahre, Eisenach/Jena) teil. Alle von ihnen nahmen gleich in zwei Disziplinen teil – im Pointfighting (Samstag, 30.04.2022) sowie im Leichtkontakt-Kickboxen (Sonntag, 01.05.2022).

Bildquelle: © Michael Steinicke / Kampfsportschule Berk
Austragungsort der German Open, CU-Arena Hamburg

Jason Bätzel erzielte am Sonntag im Leichtkontakt einen Ersten Platz. Er startete in der Kategorie Leichtkontakt Herren bis 63kg. Im Finale stand er Rufat Zaidov vom Feuersports e.V. gegenüber. Der Gegner versuchte, mit harten Kicks zu punkten. Mit den Angriffen kam Jason jedoch gut zurecht und schaffte es, mittels präziser Boxtechniken die besseren Trefferpunkte zu erzielen. Der Eisenacher Sportler dominierte das Kampfgeschehen und erreichte mit eindeutiger Kampfrichterwertung von 3:0 den Ersten Platz (Gold).

Bildquelle: © Michael Steinicke / Kampfsportschule Berk
Jason Bätzel, Leichtkontakt.

Tags zuvor schied er im Pointfighting Herren bis 63kg gleich im Kampf 1 aus: Gegen den Schweizer Athleten Roy Cipriano lieferte sich Bätzel ein Duell auf hohem Niveau. Der Kampf verlief verhältnismäßig ruhig. Beide Kämpfer waren sehr konzentriert und versuchten, die besseren Strategien zu entwickeln. Letztlich ging dieser Kampf jedoch mit 9:12 Punkten an seinen Gegner; der Eisenacher ging mit Platz fünf aus.

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Siegerehrung Jason Bätzel, 1. Platz.

Teamkollege Alexander Dietze (Eisenach) trat in der Kategorie U19 bis 57kg an. Im Leichtkontakt wurde er Zweiter: Zuerst siegte er gegen Ian Groll (KBT Hara Köln), welcher mit Alex‘ Druck nicht zurecht kam und schließlich aufgab. Im Anschluss konnte Dietze den Kampf gegen Niklas Grün (Tan Gun Sports) mit 2:1 Kampfrichterstimmen für sich entscheiden. Somit stand der Eisenacher gegen Nicolas Hikele vom SG Brieselang im Finale. Auch in diesem Kampf versuchte er, mit starken Angriffen zu punkten. Für Hikles Gegenangriffe war Alexanders Deckung jedoch nicht stabil genug. Es fiel ihm schwer, mit dem Druck seines Gegners umzugehen. Verletzungsbedingt wurde entschieden, diesen Kampf nicht fortzusetzen. Somit ging der erste Platz an den Brieselanger Sportler; Alexander Dietze erzielte die Silbermedaille.

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Siegerehrung Alexander Dietze, 2. Platz.

Bereits am Samstag stand Alexander seinem Gegner aus Kampf zwei, Niklas Grün, (Tan Gun Sports) in der Pointfighting-Kategorie U19 bis 57kg gegenüber. Der Eisenacher Kämpfer startete motiviert  in den Kampf und konnte hauptsächlich mit schnellen Schlagtechniken punkten. Allerdings erzielte Grün über die Dauer des Kampfes zwei Punkte mehr und der Kampf ging mit 8:11 an den Sportler aus Lünen. Später wurde Niklas Grün Zweiter in dieser Kategorie; Dietze kam auf Platz fünf.

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Rama Arifani, Pointfighting.

Rama Arifani (Wildeck/Eisenach) hatte das Pech, sowohl im Leichtkontakt, als auch im Pointfighting in der sehr stark besetzten Klasse der Herren bis 69kg zu starten. Er war motiviert, zeigte gute Bewegungsabläufe und auch einige sehr gute Treffer, jedoch schied er in beiden Kategorien gleich im ersten Kampf aus: Im Pointfighting unterlag er mit einer Punktedifferenz von 2:12 dem pfälzischen Sportler sowie späteren Gesamtsieger dieser Kategorie, Roland Vizcian vom Martial Arts Team Pfalz. Im Leichtkontakt schaffte es sein Gegner Kai Gebhardt (Kickboxverein Leipzig), die besseren Wirkungstreffer zu setzen und diesen Kampf für sich zu entscheiden. Der Leipziger schied dann in der nächsten Runde gegen einen Schweizer Sportler ebenfalls ohne Podestplatzierung aus; Erster in dieser Klasse wurde später Remo Mathieu (WAKO Switzerland).

Bildquelle: © Michael Steinicke / Kampfsportschule Berk
Rizki Arifani, Leichtkontakt.

Ramas Bruder Rizki Arifani startete am Samstag sehr gut und konzentriert in seinen Pointfighting-Kampf gegen Yannik Schäfer (Martial Arts Team Pfalz). Als er dann in Runde zwei knapp hinten lag, wurde Rizki unkonzentriert, wodurch sein Gegner die Führung mit vier Punkten Vorsprung aufrechterhalten und sogar noch ein wenig ausbauen konnte. Dieser Kampf ging daher mit 10:14 Punkten  an den Gegner; Arifani schied aus.  Sieger dieser Kategorie (Pointfighting U19 m. -69kg) wurde Jason Nindl vom Sarantoudis Martial Arts Center aus Niedernhall.
Am Sonntag kämpfte Rizki Arifani noch im Leichtkontakt in dieser Gewichtsklasse. Mit 2:1 Kampfrichterstimmen unterlag er knapp dem Spanischem Kämpfer Jordi Mari Llobet. Der Thüringer Sportler hätte diesen Kampf für sich entscheiden können, was ihm jedoch nicht gelang: Der Spanier griff meist mit Beintechniken an, die Rizki entweder gut abfangen konnte oder denen er gut ausweichen konnte. Oft schaffte er es, geschickt auszuweichen und unmittelbar mit einem Gegenangriff eigene Trefferpunkte zu erzielen. Bei etwas mehr Druck drehte sich sein Kontrahent öfters ab oder nahm sich ein „time out“. Dennoch sah die Mehrzahl der Kampfrichter Arifani hinten, weil Rizki noch präziser hätte treffen müssen. Llobet wurde später von Nick-Anthony Dokuchayev  (FFT Schwalm-Eder) besiegt; Gold in dieser Gewichtsklasse ging jedoch an Liam Holden aus Bristol, Großbritannien.

Geplant gewesen wären bei den German Open außerdem noch zwei Starts von Linda Neundörfer aus Stadtlengsfeld, die jedoch krankheitsbedingt nicht antreten konnte. Das Wettkampfteam der Kampfsportschule Berk bereitet sich nun auf die Deutsche Meisterschaft im Kickboxen vor, welche vom 10.-12.06.2022 in Lünen stattfinden wird. Bis dahin werden noch einige Schweißtropfen fließen, aber schließlich wollen alle Sportler bestvorbereitet und fit auf die Kampffläche treten.

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