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Handball: Eintracht bezwingt Ruhla II

Auch das zweite Punktspiel der Verbandsliga West konnten die Eisenacher Handball-Damen für sich entscheiden. Die Oberliga-Reserve der TSG Ruhla wurde knapp mit 17:15 zurück ins Erbstromtal geschickt.
Dabei zeigten die Gastgeberinnen ihre bisher schwächste Saisonleistung und kamen nur sehr schwer in die Gänge. Die Gäste lagen fast das gesamte Spiel in Führung. Dies mehrfach mit 3 Treffern (3:6, 4:7; 6:9).
Das Angriffsspiel der Eintrachtlerinnen kam nicht zum Laufen. Konter wurden leichtfertig verworfen und auch sonst wurde beim Abschluß gesündigt. Wobei die TSG-Keeperin Sina Hennig ein starker Rückhalt ihrer Mannschaft war und mehrfach spektakulär parierte. So stand es folgerichtig 6:8 zur Pause.
In der Halbzeit bekamen die Eisenacherinnen «den Kopf gewaschen». Der Trainer stellte Motivationsprobleme in der Mannschaft fest, und verwies darauf, das nun wieder Alltag sei. Die Feiertage mit den glänzenden Landespokalauftritten sind vorerst vorbei. Sollte das Heimspiel vergeigt werden, war auch der Sieg in Barchfeld nichts, aber auch gar nichts, wert.
Das Team verinnerlichte sich die Worte und in der 2. Halbzeit war ein anderes Gesicht in der Mannschaft. Ein von Anja Schrader verwandelter Siebenmeter zum 9:9 (38. min.) war das Startsignal. Die nächsten 15 Minuten legte das Team einen furiosen Zwischenspurt hin und distanzierte den Kontrahenten auf 17:12 (53. min.).
Da zeigte das Team um Kapitän Börsch wieder einmal, das es mit toller Moral selbst Rückstände aufholen und einen Vorsprung herauswerfen kann. In der 2. Häfte wurde noch mal richtig eine Schippe nachgelegt.
Umso unerklärlicher der Einbruch in den letzten Spielminuten, als man in die Anfangslethargie zurückfiel und so den Gästen eine Ergebniskosmetik gestattete. Der Sieg geriet dadurch aber nicht mehr in Gefahr.
Kein überzeugender Erfolg gegen eine aber auch keineswegs schwache Ruhlaer Mannschaft. Letztendlich zählen für die Eintracht-Mädels aber nur die Punkte, um ihren Ziel, einem Podestplatz, näher zu kommen.
Ruhla , als Tabellenführer der Verbandsliga West, musste seine zweite Niederlage in der laufenden Saison quittieren.

Eintracht: Wagner – Rödszus, T. Obenauf 2/1, Frankenberger, Hofmeister; K. Piehler 1, Schrader 2/2, Börsch 2, Blume 8, Klinger 2/2.
Ruhla II: Hennig, Tschetner – Liebau 5/4, Ludewig 2, Trautvetter, Anja Gebhardt, Pilzecker, Eichler, Gössel 2, D. Obenauf 6.
Zeitstrafen: FSV 2 x 2 Minuten; TSG 3 x 2 Min.
Siebenmeter: FSV 4/3; TSG 5/3

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