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Im Interview Peter Walz, Kapitän des ThSV Eisenach

Der ThSV Eisenach hat bisher 6 Vorbereitungsspiele, davon 5 gegen Ligakonkurrenten absolviert. Beim EHV Aue gelang ein 34:29-Erfolg. Beide Testspiele beim Erstbundesliga-Absteiger HSC Coburg sahen die Wartburgstädter als Sieger, 36:33 und 31:30. Beim Erstbundesligisten SC DHfK Leipzig unterlagen die Eisenacher mit 30:34. Beim Handballtag des VfB Mühlhausen wurde der TV Hüttenberg beim 34:24 über weite Strecken regelrecht überrollt. Im ersten Testspiel in eigener Halle setzte es am Mittwochabend eine knappe 32:34-Niederlage gegen den HC Elbflorenz. Ein rasantes Tempospiel führte zu Eisenachs Führungen zum 9:3 (11.) und 16:11 (23.). Schwachstellen in der Abwehr sahen im zweiten Durchgang die Sachsen nach und nach in der Vorhand. Ein letztes Testspiel, ein Benefizspiel zugunsten der Flutopfer, bestreitet der ThSV Eisenach am Samstag, 21.08.2021 um 19.00 Uhr in heimischer Halle gegen den Dessau-Roßlauer HV. Tickets sind im Vorverkauf online unter www.thsv-eisenach.de und in der ThSV-Geschäftsstelle sowie am Spieltag ab 18.00 Uhr an der Tageskasse erhältlich. Die 3-G-Grundregeln (geimpft, genesen, getestet) sind einzuhalten. Dank der Unterstützung durch die Johanniter besteht von 16.30 bis 18.30 Uhr eine Testmöglichkeit im Bereich der Werner-Aßmann-Halle.

Wir sprachen wir mit Peter Walz, dem neuen Kapitän des ThSV Eisenach.

Ihre Mannschaft biegt auf die Ziellinie der Saisonvorbereitung ein. Wie beurteilen Sie den Stand der Vorbereitung?

Dem Charakter der Spiele entsprechend hat unser Trainer viel probiert, durchgewechselt, allen längere Einsatzzeiten gewährt. Zwei Siege in Coburg gelingen nicht alle Tage. Den TV Hüttenberg haben wir ja fast aus der Halle gefegt. Das gewinnt an Bedeutung, wenige Tage später haben die Mittelhessen Erstbundesligist Bergischer HC bezwungen. Gegen den HC Elbflorenz, der seinen ohnehin starken Kader nochmals aufgerüstet hat, fiel die Entscheidung erst in der Schlussphase. Wie das manchmal so ist, der Torhüter hält und seine Mitspieler treffen dann ins gegnerische Gehäuse. Mit unserem großen Kader ziehen wir ein hohes Tempospiel über 60 Minuten auf. Wir werfen viele Tore, kassieren aber auch viele Tore. Das ist noch ein Manko. Es gilt, die Abwehr zu stabilisieren. Ich habe ein gutes Gefühl. Ich denke, wir werden für den einen oder anderen Aufreger in der Liga sorgen.

Sie sprachen es gerade an, die hohe Zahl an Gegentoren. Woran liegt das konkret?

Durch unser hohes Tempo laufen wir eine hohe Zahl an eigenen Angriffen. Aber auch der Kontrahent bekommt dadurch viele Angriffe. Da geht es auch um das Rückzugsverhalten, der Zusammenhalt und die Kommunikation in der Abwehr. Das war ja schon vergangene Saison eine der Schwachstellen des ThSV Eisenach. Wir müssen uns noch besser kennenlernen, die verschiedenen Charaktere, das Agieren in Stress-Situationen.

Wie sieht es bei den Neuzugängen Fynn Hangstein (TBV Lemgo Lippe), Malte Donker (TSV Hannover-Burgdorf), Johannes Jepsen (TuS Nettelstedt-Lübbecke) und Ruben Sousa (TuS Vinnhorst) aus?

Sie haben sich bestens integriert, haben sichtlich Spaß, bei uns Handball spielen zu können. Die ThSV-Fans und wir dürften unsere Freude an ihnen haben.

Hatte Peter Walz als Kapitän schon besondere Aufgaben zu bewältigen?

Ich kenne die Aufgabe als Kapitän aus meiner Zeit bei der HG Saarlouis. Mein Job ist derzeit easy, vollkommen entspannt. Alle ziehen richtig gut mit. Das Klima in unseren Reihen ist bestens.

Th. Levknecht

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