Medaillenregen für Eisenacher Rettungssportteam bei Mitteldeutschen Regionalmeisterschaften

Bildquelle: Steffen Schulze/ DLRG Eisenach – Gruppenbild der Eisenacher Wettkampfmannschaft in Riesa

Die 5. Mitteldeutschen Regionalmeisterschaften im Rettungsschwimmen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Riesa Ende April waren erneut hochkarätig besetzt. Unter den Teilnehmenden aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen befanden sich viele Mitglieder der aktuellen Nationalmannschaft. 

Doch die Eisenacher mussten sich vor der starken Konkurrenz nicht verstecken. 

„Unser Ziel war es, uns mit so vielen Sportlern und Sportlerinnen wie möglich für die Deutschen Meisterschaften Anfang November in München zu qualifizieren“, sagt Peter Urbach, Eisenacher Trainer vor Ort. „Dafür galt es, die Thüringer Landeswertung gegen die Konkurrenz aus Sömmerda und Weimar zu gewinnen.“ 

Am Ende wurden die Eisenacher von ihrem eigenen Erfolg überrascht. Sie schnitten so erfolgreich wie noch nie ab. Mit Nora Luise Höft (AK10), Emilia Steinbach (AK13/14) und Caroline Penz (AK15/16) lösten drei Einzelstarter als Landessieger das Ticket für die Deutschen Meisterschaften. Zusätzlich qualifizierten sich vier Eisenacher Staffeln für den höchsten nationalen Rettungsschwimm-Wettkampf. 

Steffen Schulze/ DLRG Eisenach – Caroline Penz (AK15/16) auf dem Bronzerang bei den Mitteldeutschen Regionalmeisterschaften in Riesa

Die Mädchen der AK12 (Pia Kammler, Margarethe Lenk, Tamina Döbel, Hannah Stegmann, Frieda Jacob), die Jungs der AK12 (Bennek Weber, Floria Godehardt, Arthur und Leonhard Engel, Phil Kammler), die Mädchen der AK 15/16 (Caroline und Henriette Penz, Nele Sophie Höft und Emilia und Paulina Müller), sowie die Staffel AK17/18m (Jakob Mäurer, Noah Schneider, Selma Michael, Nils Maier) gewannen ebenfalls die Goldmedaille bei der Thüringer Landesmeisterschaft. 

„Dieser Erfolg freut uns natürlich sehr“, fährt Peter Urbach fort, der auch Geschäftsführer der Eisenacher Rettungsschwimmer ist. „Allerdings stellt uns diese Vielzahl an Sportlern, die an den zweitägigen Meisterschaften in München an den Start gehen werden, auch vor logistische und vor allem finanzielle Herausforderungen.“ 

Thüringer Meisterschaftsmetall sammelten außerdem Nora Luise Höft, Pia Kammler und Margarethe Lenk, die die ersten drei Plätze in der AK12 belegten. Dieses Kunststück gelang auch Caroline und Henriette Penz und Nele Sophie Höft in der Doppelaltersklasse 15/16. Emilia Steinbach und Tessa Hartmann (beide AK13/14) sicherten sich eine Gold- und eine Silbermedaille. Arthur Engel (AK12) und Tim Kammler (AK13/14) gewannen jeweils Bronze. 

Steffen Schulze/ DLRG Eisenach – Die Mädchen der AK12 auf dem Bronzerang bei den Mitteldeutschen Regionalmeisterschaften in Riesa
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„Die Mitteldeutschen Regionalmeisterschaften sind ein Mehrkampf“, sagt Lilly Marleen Weber, Trainerin der Jüngsten. Ihr Trainerkollege Christian Becker ergänzt: „Die Einzelstarter müssen drei technische Disziplinen absolvieren, die Mannschaften sogar vier. Nur wer in allen Wettbewerben fehlerfrei bleibt, hat die Chance auf das Podest.“ 

Und das gelang den Eisenachern fast ausnahmslos. Nur knapp an der Qualifikation für München vorbei schrammten die Mannschaften der AK 13/14 weiblich (Judy Hase, Emilia Steinbach, Lena Marie Wolter, Tessa Hartmann, Heidi Weber, Emily Schill) und der Altersklasse 12 männlich (Moritz Siegmund, Martin Rudolf Zabel, Enio Treichel, Konstantin Christ), die sich trotzdem über ihre Silber und Bronzemedaillen freuen konnten. 

Doch die Eisenacher waren nicht nur im Wasser aktiv und erfolgreich. Viele Eisenacher Eltern unterstützten die Meisterschaften als fleißige Helfer, Betreuer, z.B. Melanie Christ, Jens und Tim Kammler und Emily Schill, und nicht zuletzt als Fahrer. Außerdem sorgten Kerstin und Marco Becker, Katrin Höft, Ramona Herzog, Katja Mäurer und Charlotte Lenk als Kampfrichter für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Besonders Marco Becker belegte als Protokollführer eine verantwortungsvolle Schlüsselposition. 

Steffen Schulze/ DLRG Eisenach – Nora Luise Höft (Silbermedaille) und Pia Kammler (Bronze) auf dem Podest der Mitteldeutschen Regionalmeisterschaften

„Wir sind nicht die Beliebtesten in einem Wettkampf“, gibt Kerstin Becker zu. „Aber Fehler, die im Rettungssport nur zu Punktabzug führen, können im Rettungseinsatz über Leben und Tod entscheiden. Deswegen sind wir so streng!“ 

Die Eisenacher zeigten sich perfekt vorbereitet und kamen nahezu ohne Strafpunkte oder Disqualifikationen durch den Wettkampf.

Diese Erfolge motivieren Sportler, Sportlerinnen und das Trainerteam (Lilly Marleen Weber, Christian und Kerstin Becker, Peter Urbach und Steffen Schulze) gleichermaßen. Die volle Konzentration gilt nun den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in München.

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