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Rekord-Starterfeld beim Rennsteig-Bergrennen

Wenn vom 11. bis zum 13. Mai die getunten Touren- und Sportwagen den Berg zwischen Winterstein und Ruhlaer Skihütte hochjagen, dann ist in diesem Jahr die komplette europäische Bergrennelite mit dabei. Beim dritten Rennsteig-Bergrennen wird der Lauf zur deutschen Bergmeisterschaft und zum Deutschen Bergpokal für Sport- und Tourenwagen ausgetragen.

«Insgesamt haben sich 129 Fahrer angemeldet. Das ist der absolute Rekord», so Organisationsleiter Marcus Malsch von der Rennsportgemeinschaft Altensteiner Oberland e.V. im ADAC (RSG). Der Verein mit seinen 42 Mitgliedern organisiert das Sportevent. Die kurvenreiche Strecke im Thüringer Wald hat eine Distanz von 3950 Metern und ist damit die längste Bergrennstrecke Deutschlands. Auf der Piste erreichen die Autos eine Geschwindigkeit von bis zu 240 km/h. Der Streckenrekord bei den Sportwagen liegt bei 1.37 min und wird von Herbert Stenger gehalten. Schnellster bei den Tourenwagen ist Norbert Handa mit 1.48 min. «Wir gehen aber davon aus, dass der Rekord wieder gebrochen wird», so Marcus Malsch weiter.
Thüringens Minister für Bau und Verkehr, Andreas Trautvetter, konnte der Verein als Schirmherr für die Veranstaltung gewinnen. Am Freitagabend wird der Minister das Event der Extraklasse persönlich eröffnen.

Das Rennsteig-Bergrennen startet dieses Jahr bereits am Freitagabend (11. Mai) mit dem «Warm-Up». Zwischen Schwarzhausen und Winterstein wird es ein ¼ Meile-Rennen geben. Dabei fahren die Teilnehmer des Bergrennens auf einer Strecke von über 400 Metern um die schnellste Zeit. Beginn ist um 19 Uhr. Danach steigt die Burnout-Party mit einem DJ von Radio Top40 im Festzelt. Samstag ist von 8 bis 18 Uhr das Training auf dem Berg vorgesehen. Ab 20 Uhr steigt die große Antenne Thüringen 80er Party mit Adi Rückewold und mit Live-Musik von den Antenne Thüringen Allstars.
Die Wertungsläufe am Sonntag beginnen um 8.30 Uhr. Der letzte Sieger des Rennens wird gegen 19 Uhr ermittelt sein.

Um den Zuschauern eine abwechslungsreiche Sicht des Rennens zu ermöglichen, haben die Macher um Marcus Malsch Shuttlebusse für die Zuschauer organisiert. Die Fahrzeuge bringen die Zuschauer von den Parkplätzen zur Strecke. Aber auch zwischen Start- und Zielbereich kann per Shuttlebus gependelt werden.
Im sportlichen Rahmenprogramm konnten die Thüringer den Rennfahrer Manfred Huber-Perez Moreno verpflichten. Der Mann aus Bayern ist ohne Beine auf die Welt gekommen. Er fährt einen, extra für ihn umgebauten, Porsche 911 und will beim Streckenrekord auch ein Wörtchen mitreden.

Im Gegensatz zu den meisten Rennsport-Veranstaltungen ist das Fahrerlager ein Teil des Ganzen. Die Zuschauer laufen direkt an den Wagen in Winterstein oder an der Ruhlaer Skihütte vorbei. Fotos und Gespräche mit den Fahrern sind jederzeit möglich. Die Fahrer haben auch nichts dagegen, wenn der Fans sich mal in so ein Rennauto setzen will.

Rund 250, zum größtenteils freiwillige Helfer sorgen vom 11. bis zum 13. Mai für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

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