Werbung

Schülercamp für die besten Nordisch-Kombinierten

Wie schon in den Vorjahren veranstaltete der Deutsche Skiverband letzte Woche in Ruhpolding ein Schülercamp für die besten Nordisch-Kombinierten der Altersklassen 9 bis 13 aus allen Landesskiverbänden. Unter den 21 Thüringer Teilnehmern, die vom Landestrainer nominiert wurden, befanden sich auch neun Nachwuchssportler des WS 07 Ruhla. Die Trainingsanlagen in Ruhpolding boten optimale Trainingsbedingungen und es konnte gut trainiert werden. Der Höhepunkt war ein Kombinationswettkampf mit Mattensprunglauf und anschließenden Inlinerrennen auf der Skirollerbahn im bekannten Ruhpoldinger Biathlonstadion.

Deutschlands beste Nachwuchskombinierer konnten ihre Kräfte messen und die Ruhlaer Sportler erzielten gute Ergebnisse. Besonders in der Altersklasse 10 dominierten die Ruhlaer. Julian Bindel gewann nach einer Aufholjagd mit den Inlinern den Siegerpokal und verwies den Sprunglaufsieger Tom Stegmann auf Rang 2.
Pech hatte Luca Richter. Als Sprunglaufzweiter war kurz vor dem Ziel ein Podestplatz sicher, doch er kam zu Sturz und lief als viertplatzierter ein. Aus dem erhofften Dreifachsieg für den WS 07 wurde nichts, aber schon auf Platz 6 kam mit Sebastian Köhler der vierte Ruhlaer dieser Altersklasse ins Ziel.

Vorjahressieger Jan-Pascal Glock (S 12) zeigte in Ruhpolding eine ausgeglichene Wettkampfleistung, konnte aber in den Kampf um die Podestränge nicht ganz eingreifen und wurde am Ende als bester Thüringer guter Fünfter. Eine tolle Leistung zeigte hier auch Benedikt Mühln, der nach einem starken Lauf den 8. Rang unter 28 Startern dieser Altersklasse belegte. Für die Altersklasse 13 war dieser Wettbewerb gleichzeitig die Ausscheidung für den Internationalen Schüler-Sommer-Grand-Prix am 23.08. in Berchtesgaden, wo junge Kombinierer aus sieben Ländern am Start sein werden. Mit seinem 6. Platz konnte sich der Ruhlaer Tim Hirschfeld für Berchtesgaden qualifizieren. Nur 7 Sekunden trennten den Ruhlaer vom Sieger Michael Baumgärtel aus Bischofsgrün.

In der AK 11 waren die beiden Ruhlaer Max Hoßfeld und Lukas Reek in einen Sturz beim Inlinerrennen verwickelt und verloren viele Plätze. Unter 24 Startern kamen sie dennoch auf die Ränge 12 und 13.

Werbung
Top