Sieben Medaillen für das Sportteam der Diakoniestiftung Thüringen bei den Special Olympics

Bildquelle: Thomas Kitter und Jùlie Mainzer – Stolz präsentieren die Athletinnen und Athleten, begleitet von den Trainern Thomas Kitter und Kathrin Wilhelm sowie dem ehrenamtlichen Helfer Karl-Heinz Walther, sieben Medaillen, die sie bei den Nationalen Spielen der Special Olympics im Saarland errungen haben
Athletinnen und Athleten aus Eisenach und Bad Langensalza kehren mit starken Leistungen und unvergesslichen Eindrücken aus dem Saarland zurück
Eisenach/Bad Langensalza/Saarbrücken – Mit sieben Medaillen im Gepäck und zahlreichen unvergesslichen Erinnerungen sind die Athletinnen und Athleten der Diakoniestiftung Thüringen von den Nationalen Spielen der Special Olympics im Saarland zurückgekehrt. Vom 15. bis 20. Juni 2026 nahmen sieben Sportlerinnen und Sportler aus den Eisenacher Werkstätten und den Unstrut-Hainich-Werkstätten an Deutschlands größter Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung teil.
Begleitet von den Trainern Thomas Kitter und Kathrin Wilhelm sowie dem ehrenamtlichen Helfer Karl-Heinz Walther, vertraten die Athletinnen und Athleten die Diakoniestiftung Thüringen in den Disziplinen Leichtathletik und Schwimmen. Dabei zeigten sie beeindruckende Leistungen und wurden insgesamt mit sieben Medaillen belohnt.

Bereits die feierliche Eröffnung im Saarbrücker Ludwigsparkstadion sorgte für Gänsehautmomente. Rund 16.000 Menschen feierten gemeinsam den Auftakt der Spiele, an denen etwa 250 Athletinnen und Athleten aus Thüringen sowie mehrere Tausend Sportlerinnen und Sportler aus ganz Deutschland teilnahmen. Der Einzug der Thüringer Delegation in einheitlicher Kleidung wurde von vielen als besonderer Moment erlebt.

Die Wettkämpfe fanden an verschiedenen Austragungsorten im Saarland statt. Während die Schwimmwettbewerbe im französischen Forbach ausgetragen wurden, gingen die Leichtathletinnen und Leichtathleten in Saarbrücken an den Start. Trotz sommerlich hoher Temperaturen wuchsen die Sportlerinnen und Sportler vielfach über sich hinaus und zeigten großen Ehrgeiz, Ausdauer und sportlichen Einsatz.
Doch die Nationalen Spiele standen für weit mehr als Medaillen und Platzierungen. Im Mittelpunkt der Special Olympics stehen gelebte Inklusion, gegenseitiger Respekt und gesellschaftliche Teilhabe. Die Begegnungen mit Sportlerinnen und Sportlern aus ganz Deutschland, neue Freundschaften und das gemeinsame Erleben der Wettkämpfe prägten die Woche ebenso wie die sportlichen Erfolge.

„Die Nationalen Spiele waren für unsere Athletinnen und Athleten ein außergewöhnliches Erlebnis. Sie haben nicht nur sportlich überzeugt, sondern auch mit Teamgeist, Fairness und Begeisterung beeindruckt. Wir sind sehr stolz auf ihre Leistungen“, so Thomas Kitter, Leiter des Sportteams der Diakoniestiftung Thüringen.
Für die Teilnehmenden aus Eisenach und Bad Langensalza bleibt die Woche im Saarland als emotionales und inspirierendes Erlebnis in Erinnerung – und als eindrucksvoller Beweis dafür, wie Sport Menschen verbindet und Inklusion sichtbar macht.
