Sportler und Sportlerinnen der LG Ohra-Energie aller Altersklassen sammelten Medaillen

Bildquelle: M. Hill -Staffel 4 x 75 Meter, Brone w12/13 u 14 – v.l. Pelger. Leischner, Krahmann, Giese

Die Thüringer Leichtathletik Landesmeisterschaften der AK 12 – Erwachsene vom 12.-14.6.2026 in Arnstadt, bildeten den Höhepunkt auf Thüringer Ebene. Vordem gab es bereits diverse Landesmeisterschaften im Vorfeld, von denen es schon Berichte über die erfreuliche Medaillenausbeute gab.

Über die Mittelstrecken 2000 m – 5000 m in Bad Salzungen waren es 4 x Gold und 3 x Bronze und im Blockmehrkampf der Schüler (AK 12-15) gab es 3 x Gold, 2 x Silber und 1 x Bronze für Sportler der LG Ohra – Energie.

Kurz vor Arnstadt gab es zudem noch eine weitere Meisterschaft, die der langen Staffeln (4 x 400 m und 3 x 800 m), bei denen es für die LG Ohra – Energie in Gera (06.06.2026) noch 2 x Gold und 1 x Silber gab. Die Männerstaffel der LG Ohra – Energie in der Besetzung Stefan Zimmermann, Oskar Preßler, Jan Meister und Sebastian Lehmann, wurde Landesmeister in 3:45,06 min. Ebenfalls Gold gab es für die 3 x 800 m der Jungen mit Adam Meister, David Victor Savu und Oskar Brechmacher, in 7:43,22 min in der AK 12/13 (u 14). Abgerundet wurde der gute Auftritt durch die Mädchenstaffel der LG Ohra – Energie über 3 x 800 m in 8:19,57 min in der Besetzung Jette Bischof, Karolina Novotna und Jasmin Leischner.

In Arnstadt (12.-14.6.2026) gab es dann die Hauptveranstaltung der Thüringer Landesmeisterschaften, in der die Restdisziplinen zur Austragung kamen.

Brechmacher – Männerstaffel 4 x 400 m – vorne links: S. Zimmermann, vorn rechts: J. Meister, hinten links: S. Lehmann, hinten rechts: O. Preßler

Während es im Vorjahr bei den Erwachsenen nur Mitteldeutsche Meisterschaften gab, wurden 2026 wieder mal Thüringer Meister ermittelt. Aufgrund dieser wechselnden Austragungsmodalitäten wird aus Gründen der besseren Vergleichbarkeit ab 2026 nur noch ein Gesamtmedaillenspiegel von den Erwachsenen, Jugendlichen und Schülern erstellt und mit dem Vorjahr verglichen.

Die LG Ohra – Energie hatte aus verschiedenen Gründen eine ganze Phalanx von Leistungsträgern nicht am Start, was auch auf andere größere Clubs zutraf. So fehlten Jonathan Hilbert, Robin Müller, Max Sluka, Sebastian Lehmann, Anna – Amalia Riechel – und dennoch war die Ausbeute mit einem kompletten Medaillensatz, respektabel.

Gold gab es für Heidi Preßler mit 1,55 m im Hochsprung. Für Peter Hängsen wurden über 1500 m 5:23,49 min notiert, die zu Silber reichten, knapp vor seinem Trainer Stefan Zimmermann, der in 5:23,84 min zu Bronze einlief. Letzterer wurde zudem 5. Im Weitsprung mit 4,61 m.

In der Jugend (AK 16 – 19) gab es die Wettkämpfe der u 20 und der u 18.

Erfreulich der Auftritt der LG Ohra – Energie mit 8 x Gold, 2 x Silber, 0 x Bronze (2025 – 13 x/3 x/3 x), was trotz Medaillenrückgang, wie im Vorjahr die 2. beste Ausbeute aller Thüringer Vereine war! 

Großen Anteil am Medaillenkuchen hatten Finn Kuhfeld (u 20/18) mit Gold über 100 m in 11,64 s (VL- 11,51 s) und über 400 m in 55,39 s, sowie im Weitsprung mit 6,08 m. Leonard Kaufmann (u 20/19) siegte über 1500 m in 4:07,04 min und über 3000 m in schonend gelaufenen 12:13,65 min doppelt. Einen finalen Rang 4 gab es noch für Oskar Preßler (u 20/19) über 3000 m Hindernis in 10:46,81 min.

Im weiblichen Bereich konnte Lea Weber (u 20/18) sich Gold im Speerwurf mit 37,29 m und Silber im Kugelstoßen mit 9,71 m und ebenso im Diskuswurf mit 35,04 m (PBL- Persönliche Bestleistung) sichern.

Gold gab es auch für Jolina Querfeld (u 18/17) im Kugelstoßen mit 12,12 m und im Diskuswurf mit 29,98 m (PBL). Josephine Tronicke (u 18/17) wurde 4. über 400 m in PBL von 66,03 s und 7. im Weitsprung mit 4,94 m (ebenso PBL). 

Im Schülerbereich (AK 12 – 15) wurden 2025 insgesamt 6 x Gold, 6 x Silber und 8 x Bronzemedaillen errungen, die Rang 3 bedeuteten.

Dieses Jahr fiel das Ergebnis deutlich besser aus.  7 x Gold,13 x Silber und 4 x Bronze zeigten, dass der Talente Born in der LG Ohra – Energie weiterhin im Fließen ist, denn es gab 24 Medaillen dieses Jahr (2025 – 20 x). Hinzu kommen noch die Medaillen, die im Vorfeld errungen wurden (2000 m, lange Staffeln…).

M. Hill – Paul Pelger

Bedeutend dabei war der Anteil von Medaillen, die Paul Pelger (m 15) erringen konnte. Er sicherte sich bei hochwertiger Konkurrenz immerhin mehrfach Silber in den Disziplinen 100 m in 11,63 s, 80 m Hürden in 11,44 s, 300 m Hürden in 45,42 s, Kugelstoßen mit 13,03 m und Diskuswurf mit 38,20 m und avancierte mit diesen imposanten 5 Plaketten zum erfolgreichsten Starter der LG Ohra – Energie bei diesen Meisterschaften, wobei seine Schwester Marie Pelger (w 12), mit ebenfalls 5 Medaillen im weiblichen Bereich, mit ihm gleichzog!

Anton Brechmacher (m 14) siegte über 1500 m Hindernis in 4:59,51 min.

Tom Jakob (m 14) holte Gold im Speerwurf mit 40,52 m und PBL. Hinzu kamen ein 4. Rang im Kugelstoßen mit 9,35 m, ein 6.Rang im Diskuswurf mit 19,88 m und ein 7. Rang mit 4,96 m im Weitsprung.

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In der w 15 konnte Greta Faulstich mit Gold im Kugelstoßen und PBL von 13,59 m gefallen, zudem gab es für sie Gold im Diskuswurf mit 37,81 m und Silber im Hammerwurf mit 39,87 m.

In der w 14 sicherte sich Finja Brechmacher über 800 m in 2:33,51 min. die Bronzemedaille und Clara Queck erreichte im Weitsprung mit 4,70 m einen finalen Rang 7.

Bei den Jungen der AK 13 wurde David Victor Savu – nach 10,42 s im Vorlauf –  im Finale über 75 m in 10,61 s auf Rang 7 gezählt, wie auch über 60 m Hürden in 11,25 s, während es über 800 m zu Rang 8 in 2:36,00 min reichte.

In der m 12 gefiel besonders Adam Meister mit Silber über 800 m in 2:30,70 min, vor Oskar Brechmacher (3. – 2:35,99 min). Meister wurde zudem 5. über 60 m Hürden in 10,80 s.

Ein sehr guter Auftritt gelang Hannes Schrön (m 12) mit Gold im Diskuswurf (24,06 m – PBL), Silber im Kugelstoßen (7,96 m – PBL) und im Speerwurf (28,23 m – PBL),

Im weiblichen Bereich der AK 12/13 – u 14, zeigte die Staffel der LG Ohra – Energie über 4 x 75 m – nach Silber in der Halle – erneut ihre Qualitäten. In der Besetzung Marie Pelger, Lilly Giese, Jasmin Leischner und Emilia Katharina Krahmann wurde diesmal in 40,34 s eine Bronzeplakette erkämpft unter 11 Staffeln.

In der w 13 konnte Jasmin Leischner nach Bronze im Vorjahr, diesmal in PBL von 2:32,35 min, die Silbermedaille erringen. Zudem wurde sie im Speerwurf mit 27,80 m – 5. und im Kugelstoßen mit 6,60 m -8.

Nach den Vorläufen über 75 m hatte Emilia Katharina Krahmann mit PBL von 10,28 s mit der schnellsten Zeit unter 36 Starterinnen aufgewartet, um sich im Endlauf auf 10,16 s zu steigern, mit denen sie knapp geschlagen (Sieg gab es für 10,13 s) auf den Silberrang einkam. Weitere Finalplatzierungen gab es zudem im Diskuswurf 4. und im Weitsprung 5. mit 4,43 m.

Marie Pelger wurde dahinter in 10,18 s (PBL), mit Bronze über 75 m belohnt.

Karolina Novotna (w 12) wurde über 800 m final 8. in 2:47,58 min.

Marie Pelger (w 12) konnte neben ihrer Bronzemedaille weiteres Edelmetall erringen. Sie sicherte sich im Weitsprung mit 4,71 m und im Diskuswurf mit 24,68 m (PBL) jeweils die Goldmedaille und im Kugelstoßen mit 8,34 m und im Speerwurf mit PBL von 27,49 m, jeweils die Silbermedaille.

M. Hill – Marie Pelger

Gesamtbilanz Thüringer Meisterschaften

Im Jahr 2025 konnte die LG Ohra – Energie mit 21 x Gold, 11 x Silber und 12 x Bronze, fast sensationell der 2. beste Verein im Thüringen im Medaillenspiegel werden. Für das Jahr 2026 lagen die Hoffnungen deutlich niedriger.

Doch besonders durch die erstarkten Schüler gab es 2026 mit 11 x Gold, 14 x Silber und 6 x Bronze (2025 – 6 x/6 x/8 x – 3. Rang) sogar Rang 2 hinter dem LC Jena und vor dem Erfurter LAC!

Die Jugend konnte 8 x Gold, 2 x Silber und 1 x Bronze erreichen (2025 – 13 x/3 x/3 x – 2.) und wieder Rang 2.

 Die LG Ohra – Energie wurde dieses Jahr mit 25 x Gold, 19 x Silber und 9 x Bronze, 3. bester Thüringer Verein bei den Thüringer Landesmeisterschaften hinter dem Erfurter LAC (31 x/35 x/11 x) und knapp hinter dem LC Jena (26 x/11x/12 x) und deutlich vor dem ASV Erfurt (13 x/10 x/7 x).

Dabei konnten sogar mehr Medaillen errungen werden als 2025 (53:43)!!

Es folgen Berichte zu höheren Meisterschaften und diversen Meetings im Sommer, während die Schüler nun die Sommerferien genießen werden.

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