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Stephan Just heuerte bei Post Schwerin an

Stephan Just erlernte das Handball-ABC beim ThSV Eisenach. Bereits als 16-jährigen holte ihn der damalige ThSV-Bundesligatrainer Rainer Osmann in den Kader der ersten Mannschaft. Unter der Wartburg reifte der Blondschopf zum Erstliga- und Nationalspieler. Im Jahr 2003 verließ der Kreisspieler das „warme Nest“ am Fuße der Wartburg, wollte die „große“ Handballwelt beim SC Magdeburg erobern. Doch die Schere zwischen Traum und Wirklichkeit war weit geöffnet. Beim Starensemble von der Elbe um Superstar Stefan Kretzschmar kam Stephan Just über die Reservistenrolle nicht hinaus. Nach dem Isländer Sigfus Sigurdsson bekam Stephan Just zuletzt das Magdeburger Eigengewächs Christoph Theuerkauf gar vor die Nase gesetzt. Stephan Just blieb nun gar nur ein Platz auf der Tribüne. Die Verantwortlichen in der Bördelandhalle legten dem inzwischen 25-jährigen einen Vereinswechsel nahe, da man ohne ihn in Zukunft plane. Stephan Just wechselte zur Winterpause in den hohen Norden, zum Erstligaschlusslicht Post Schwerin. Dort trifft er auf einen alten Bekannten aus gemeinsamen Eisenacher Zeiten, Preben Vildalen. Beide wollen gemeinsam ihren Beitrag leisten, um für die Mecklenburger die 1. Bundesliga zu erhalten. Das wird freilich ungemein schwierig, hat die Post-Sieben lediglich zwei magere Pünktchen zum Abschluss der Hinrunde auf dem Konto. Der 32-jährige Preben Vildalen hat schon einmal kund getan, zum Saisonende in seine Heimat zurück zu kehren. Das ehemalige „Kampfschwein“ des ThSV Eisenach zieht es zum Kristiansand IF in Norwegen. Wohin die Wege von Stephan Just im Sommer gehen, ist offen.

Rainer Beichler | | Quelle:

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