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ThSV: Benefizspiel gegen Ursinus-Team Niestetal

Vielfältig sind die Hilfsaktionen für die an tuberöser Sklerose erkrankte Julia Horn aus Eisenach. Das 5-jährige Mädchen leidet damit unter einer genetischen Erkrankung, die in vielen Organsystemen gutartige Tumore bilden. Eine Delfin-Therapie in Florida könnte Linderung bewirken. Doch die kostet ca. 14.000 €. Die Krankenkassen weisen ab. Die Eltern Beate und Heiko Horn können diese Summe allein nicht aufbringen.

Auch der Handball-Zweitbundesligist ThSV Eisenach reiht sich gemeinsam mit dem ThSV-Fanprojekt in die Schar der Helfer ein. Das erste Testspiel der neuformierten Mannschaft unter Trainer Zdenek Vanek am Mittwoch, 24.08.05 wird als Benefizspiel ausgetragen. Ein attraktiver sportlicher Partner, nämlich Zweitbundesligist HSG Niestetal/Staufenberg, läuft dann um 20.30 Uhr auf das Parkett der Werner-Aßmann-Halle. Dabei gibt es in den Gästereihen ein Wiedersehen mit vielen ehemaligen Eisenachern. Vornweg natürlich der verantwortliche Gästecoach – Hans-Joachim Ursinus. Dieser war zu Zeiten von Motor Eisenach viele Jahre Spieler und später Trainer in Eisenach. Unter Leitung von Hans-Joachim Ursinus schafften die Eisenacher Erstligahandballer zu Wendezeiten 1989/90 den Sprung in die damals zweigleisige 1. Handballbundesliga. Doch es wurde trotz aller Anstrengungen, verbunden mit Wirrungen und Irrungen, nur ein einjähriges Intermezzo. Hans-Joachim Ursinus und der ThSV Eisenach gingen fortan getrennte Wege. Seit dem Vorjahr steht der inzwischen 60-jährige Coach auf der Kommandobrücke bei der HSG Niestetal/Staufenberg. Viele hochtalentierte Youngster aus der erfolgreichen Nachwuchsabteilung des ThSV Eisenach gehören zum Kader der Ursinus-Schützlinge. Genannt seien Mark Tetzlaff, Philipp Seitle, Benjamin Trautvetter und Stefan Schwurak. Für die Handballfreunde der Region also ein dreifacher Grund, am Mittwoch, 24.08.05 ab 20.30 Uhr in die Werner-Aßmann-Halle zu kommen. Zum einen kann das ThSV-Team mit den Neuzugängen für die demnächst beginnende Punktspielsaison in Augenschein genommen werden, andererseits kommen mit einem sportlich attraktiven Kontrahenten einstige Eisenacher Spieler an ihre ehemalige Wirkungsstätte zurück und mit dem Entrichten des Eintrittsgeldes wird ein Beitrag Julia geleistet. «Je mehr zahlende Zuschauer kommen, um so höher wird der Betrag für Julia», unterstreicht Barbara Schwabenthal, die Geschäftsführerin der ThSV-Marketing GmbH.

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