ThSV – „Die Abstimmung im Angriff fehlt noch“

Peter Walz, der Kapitän des ThSV Eisenach, nach dem Wartburg-Cup

Am vergangenen Wochenende fand erstmals der Wartburg-Cup im Handball in Eisenach statt. Mit den Füchsen Berlin, dem HC Erlangen, der HSG Wetzlar und dem ThSV Eisenach trafen ausschließlich Erstbundesligisten aufeinander. Eine gewaltige organisatorische Herausforderung für den ThSV Eisenach. Die ist Geschäftsführer Rene Witte und seinen Mitstreitern gelungen. Der Turniersieger Füchse Berlin zollte dem ThSV Eisenach ein dickes Lob. Man habe sich an den drei Turniertagen in der wunderschönen Stadt Eisenach sehr wohl gefühlt. Der Hauptstadtclub holte sich mit 6:0 Punkten den Turniersieg, vor dem HC Erlangen (4:2 Punkte), der HSG Wetzlar (2:4 Punkte) und dem gastgebenden Erstbundesliga-Aufsteiger ThSV Eisenach (0:6 Punkte). Im entscheidenden Match um den Turniersieg bezwangen die Füchse Berlin den HC Erlangen mit 32:26. Der Europa-League-Sieger hatte gegen den ThSV Eisenach erheblich Mühe, stand es Mitte der zweiten Halbzeit 24:24 und eingangs der Schlussphase lagen die Wartburgstädter nur knapp mit 26:27 hinten. Mit ihrer Abgeklärtheit siegten die Füchse noch mit 31:27. Sie hatten, nach Auffassung der Trainer der am Turnier beteiligten Mannschaften, mit Rückraumspieler Matthias Gidsel den wertvollsten Spieler des Turniers in ihren Reihen.  Die Torjägerkrone ging an Eisenachs neuen Rückraumspieler Manuel Zehnder, der 23 Bälle versenkte.

Die Resultate des ThSV Eisenach beim Wartburg-Cup:

Gegen den HC Erlangen 23:32, gegen die Füchse Berlin 27:31, gegen die HSG Wetzlar 21:22

 

Für den ThSV Eisenach waren beim Wartburg-Cup dabei: die Torhüter Mateusz Kornecki, Matija Spikic und Dominik Plaue sowie die Feldspieler Timothy Reichmuth (3 Treffer), Torben Hübke, Manuel Zehnder (23), Peter Walz (3), Simone Mengon (2), Marko Grgic (8), Moritz Ende (5), Niclas Heitkamp (1), Philipp Meyer (3), Malte Donker (3), Ivan Snajder (5), Willy Weyhrauch (5), Alexander Saul (8), Justin Kurch (2)

Wir sprachen mit Eisenachs Kapitän Peter Walz

Wie fällt das Turnier-Resümee des Kapitäns aus?

Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. In der ersten Partie, gegen den HC Erlangen, agierten wir 45 Minuten auf Augenhöhe, doch ein 15-minütiger Totalausfall führte zu einer unnötig klaren Niederlage. Gegen die Füchse Berlin spielten wir 50 Minuten auf Augenhöhe. Letztlich gaben nur Nuancen den Ausschlag. Gegen die HSG Wetzlar stellten wir eine richtig gute Abwehr. Doch im Angriff unterliefen uns zu viele technische Fehler. Ein Sieg war greifbar. Doch ich wiederhole es, eine Steigerung war zu sehen, ich sehe uns auf einem guten Weg. Wir werden weiter hart arbeiten, um dann zum ersten Saisonspiel, dem Heimspiel gegen den Bergischen HC am 26.08.2023, gerüstet zu sein.

Was war schon gut?

Ich verrate ja nichts Neues, unser Spiel basiert auf einer starken Abwehr. Die war die Grundlage unserer Erfolge. Das soll auch so bleiben. Im letzten Turnierspiel gegen die HSG Wetzlar praktizierten wir eine solch starke Abwehr.

Woran muss besonders gearbeitet werden?

Die Abstimmung im Angriff fehlt noch. Daran müssen wir arbeiten. Jeder muss sich auf den anderen einstellen, um unsere Angriffszüge auf den Punkt zu spielen. Wir haben viele neue Spieler im Team, das braucht noch Zeit.

Wie machen sich die 8 externen Neuzugänge?

Ihre Einstellung ist top! Alle sind heiß, brennen darauf, mit dem ThSV Eisenach erfolgreich zu sein. Sie werden jeden Tag besser.

Nun steht ein Trainingslager an…?

Ja, Montagfrüh um 4.00 Uhr sind wir nach Italien ins Trainingslager gestartet. Neben intensiven Trainingseinheiten stehen auch zwei Testspiele gegen italienische Erstligisten an, am 09.08. gegen SSV Bozen und am 11.08. gegen Alperia Meran. Auf der Heimfahrt, am Sonntag, 13.08.2023, spielen wir noch in der Schweiz, beim HSC Suhr Aarau, dem ehemaligen Verein unseres Trainers.

Th. Levknecht

 

Anzeige