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ThSV Eisenach „Blue Lions“ empfangen am Samstag die RSG „Blue Bandits“ Hannover zu einem Freundschaftsspiel

Bildquelle: sportfotoseisenach
Zur Gründung der Rollstuhl-Handballmannschaft des ThSV Eisenach im Vorjahr war auch Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow gekommen und beteilgte sich aktiv an der Trainingseinheit. Links hinten Peter Krauß von der Firma Hasselmann, die mit einer großzügigen Spende den Kauf der Rollstühle unterstützte

An einem hoch emotionalen Handballtag in der Eisenacher Werner-Aßmann-Halle mit dem Höhepunkt der 98. Auflage des Traditionsderbys zwischen dem ThSV Eisenach und dem EHV Aue in der 2. Handballbundesliga der Männer (Anwurf 19.30 Uhr), einem Treffen ehemaliger Handball-Größen, kommt es am Nachmittag zu einer Premiere im Thüringer Sport, wird auch in der Geschichte Eisenachs ein neues Sportkapitel aufgeschlagen. Das erste Rollstuhl-Handballspiel des Freistaates wird um 14.00 Uhr in der Werner-Aßmann-Halle angepfiffen. Die Teams der „Blue Lions“ des ThSV Eisenach, angeführt vom an den Rollstuhl gebundenen ehemaligen Erstbundesliga-Handballer Bernd Fichtner, und der RSG „Blue Bandits“ Hannover bestreiten ein Freundschaftsspiel über 2 x 20 Minuten. „Wir freuen uns auf diese Premiere“, betont Bernd Fichtner im Namen seines 16-köpfigen Teams. Beim Rollstuhl-Handball wirken behinderte und nicht behinderte Menschen mit. Auf dem Spielfeld stehen je Mannschaft  1 Torwart und 5 Feldspieler.  Auch für das Schiedsrichtergespann Klaus und Torsten Kowald wird es eine besondere Aufgabe. „Wir hoffen bei dieser Premiere auch auf viele Zuschauer“, erklärt Bernd Fichtner abschließend.

Th. Levknecht 

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