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ThSV Eisenach fiebert dem Pokal-Hit gegen Erstligist Wetzlar entgegen

Bildquelle: © Fotostudio Gräbedünkel / ThSV Eisenach
Adrian Wöhler, Eisenachs Dienstältester, kann schon auf Erfahrungen in Vergleichen mit der HSG Wetzlar (vormals HSG Dutenhofen) verweisen, hier schließt er 2014 im Erstbundesligaduell einen Tempogegenstoß ab.

Tickets im Vorverkauf erhältlich • Mittelhessen haben neuen Kreisläufer verpflichtet

Der ThSV Eisenach und die HSG Wetzlar (vormals HSG Dutenhofen) standen sich bisher in 30 Punktspielen der 1. und 2. Bundesliga sowie im DHB-Pokal gegenüber. Stets waren es rassige Aufeinandertreffen, durch die Fans beider Lager stimmungsvoll begleitet. In der 2. DHB-Pokal-Hauptrunde gibt es nun eine Neuauflage, wenn am Mittwoch, 06.10.2021 um 20.00 Uhr Zweitligist ThSV Eisenach Erstligist HSG Wetzlar empfängt. Die Wartburgstädter freuen sich auf diesen thüringisch-hessischen Vergleich.

Unser Kampf in der 1. Pokalrunde in Lübeck hat sich ausgezahlt. Wir hoffen auf eine gut gefüllte Werner-Aßmann-Halle. Die Mannschaft hat sich lautstarke Unterstützung verdient, erklärte Eisenachs Manager Rene Witte.

Von einem im doppelten Sinne erfreulichen Los spricht Maik Nowak, der Sportliche Leiter des ThSV Eisenach.

Ein Erstligist in heimischer Halle, das ist immer eine tolle Herausforderung. Und dazu noch ein Derby. Wir freuen uns auf diese Aufgabe, so Maik Nowak.

Tickets sind im Vorverkauf erhältlich online unter www.thsv-eisenach.de und in der ThSV-Geschäftsstelle in der Werner-Aßmann-Halle.

Bildquelle: © Frank Arnold • sportfotoseisenach / ThSV Eisenach
Die besondere Atmosphäre in der Werner-Aßmann-Halle; hier das Eisenacher Team bei der Begrüßung.

Die HSG Wetzlar, bei der Benjamin Matschke im Sommer den viele Jahre erfolgreichen Kay Wandschneider auf der Trainerbank abgelöst hatte, sorgte gerade für einen Paukenschlag im Handball-Oberhaus. Mit einem 38:16 im Punktspiel über den TSV Hannover-Burgdorf gelang der höchste Sieg der Vereinsgeschichte. Der junge Keeper Till Klimpke (15 Paraden) präsentierte sich wieder einmal in glänzender Form, die Wetzlarer Offensive lief wie ein geschmiertes Uhrwerk, sodass sich das Fiasko der Recken früh anbahnte. Zur Halbzeit hieß es bereits 19:6!

Zu Wochenbeginn wurden die Verantwortlichen der HSG Wetzlar noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv. Der Erstbundesligist ist auf der Suche nach einem Ersatz für Kreisläufer Patrick Gempp, der sich das Kreuzband im linken Knie gerissen hat, fündig geworden. Die Mittelhessen haben den kroatischen Nationalspieler Tomislav Kušan verpflichtet. Nach erfolgreich bestandenem Medizincheck wechselt der 26-Jährige mit sofortiger Wirkung vom nordmazedonischen EHF European League-Teilnehmer RK Eurofarm Pelister an die Lahn und soll nach Möglichkeit bereits am Donnerstag beim Auswärtsspiel der Grün-Weißen in Hamburg mit dabei sein. Die internationale Spielfreigabe steht allerdings noch aus. Auch beim DHB-Pokal-Auftritt in Eisenach ist er dabei.

Der 2,01 Meter große und 119 Kilogramm schwere Kroate konnte aufgrund einer bestehenden Ausstiegsklausel kurzfristig unter Vertrag genommen werden. Das neue Arbeitspapier mit der HSG Wetzlar besitzt Gültigkeit bis zum Ende der Saison 2022/2023. Kušan, der in Zagreb geboren wurde, besitzt bereits jede Menge internationale Erfahrung. Vor seinem Engagement bei Eurofarm Pelister spielte der Rechtshänder beim BM Logronio La Rioja. Auch mit den Spaniern nahm der bullige Kreisläufer drei Jahre in Folge erfolgreich am EHF-Cup teil. Im Frühjahr absolvierte Kušan seine ersten drei Länderspiele für Kroatien.

Benjamin Matschke, Trainer der HSG Wetzlar, freut sich über den kurzfristigen Neuzugang.

Es ist wirklich schon außergewöhnlich, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt einen Spieler mit einer solchen Qualität verpflichten konnten, der uns ad hoc weiterhelfen wird, uns im Training und Spiel weiter zu verbessern und unsere Ziele zu verwirklichen. Tomislav ist nicht nur ein erfahrener Spieler, sondern auch noch entwicklungsfähig. Er ist hungrig und will sich auf diesem Niveau beweisen, in der Abwehr und im Angriff, wo er ein anderer Spielertyp als Adam Nyfjäll und Felix Danner ist. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm, so Matschke.

Beim 38:16 (19:6) -Kantersieg über den TSV Hannover-Burgdorf spielte die HSG Wetzlar mit: T. Klimpke, Suljakovic – Srsen (2), Nyfjäll (6), O. Klimpke (1), Mirkulovski (2), Danner (1), Weissgerber (2), Holst (3/2), Fredriksen (4), Forsell Schefvert, Mellegard (4), Rubin (4), Novak (6/1), Cavor (3)

Th. Levknecht

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