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ThSV Eisenach gastiert zum Benefiz-Rückspiel beim Dessau-Roßlauer HV

Für Wartburgstädter letzter Test vor dem Punktspielstart

Der Pflichtspielauftakt ist dem ThSV Eisenach mit einem 35:31-Erfolg in der 1. DHB-Hauptrunde beim VfL Lübeck-Schwartau bestens gelungen. Bevor es zum ersten Punktspiel der Saison am Samstag, 11.09.2021 zur SG BBM Bietigheim geht, bestreiten die Wartburgstädter am Donnerstag, 02.09.2021 um 19.00 Uhr noch in Benefizspiel zugunsten der Flutopfer beim Ligakonkurrenten Dessau-Roßlauer HV. Ein „Benefiz-Hinspiel“ in der Eisenacher Werner-Aßmann-Halle sah die Wartburgstädter kürzlich als 29:23 (14:14) –Sieger.„Wir wollen diese Partie zur Feinabstimmung in verschiedenen personellen Konstellationen nutzen“, erklärte Eisenachs Trainer Markus Murfuni mit Blick auf den Donnerstagabend in der 3.200 Zuschauer fassenden Anhalt-Arena (Robert-Bosch-Straße 54). Tickets sind an der Abendkasse erhältlich.

Der Dessau-Roßlauer HV hatte sich in der Vorsaison nicht für den DHB-Pokal qualifiziertund war dadurch am Wochenende nicht am Ball. Die Schützlinge von Trainer Uwe Jungandreas unterlagen in der Vorwoche in einem Testspiel bei Drittligist Eintracht Hildesheim 22:28 (10:15). Jakub Hrstka mit 5 und Yannick Danneberg mit 4 Treffern. Waren die besten Werfer des Dessau-Roßlauer HV. In Anbetracht der Tatsache, dass uns viele wichtige Leute fehlen und die anderen mittlerweile viel gespielt haben, werden wir das jetzt genau analysieren. In der Breite ist es im Moment zu wenig und auf Dauer ohne Rechtsaußen und dafür mit zwei Kreisläufern zu spielen ist schwierig“ bilanzierte DRHV-Trainer Uwe Jungandreas. In Vanja Radic hat er erstmals in Dessau einen Co-Trainer an seiner Seite. Der 36-Jahre Jahre alte Bosnier, der seit 2003 in Deutschland lebt und in den zurückliegenden fünf Jahren beim SC Magdeburg verschiedene Nachwuchsteams sowie die Drittliga-Youngsters trainiert hat, unterzeichnete beim Dessau-Roßlauer HV einen Fünf-Jahres-Vertrag bis 2026 und wird Jungandreas’ Co-Trainer und Nachwuchskoordinator in Personalunion. Zugleich hat der Verein aus Sachsen-Anhalt den noch bis 2022 laufenden Vertrag mit Chefcoach Jungandreas bis 2024 verlängert. Radic’ Verpflichtung ist für den Verein ein struktureller Quantensprung. „Ich freue mich riesig, dass das geklappt hat“, sagt Uwe Jungandreas, „das wird sehr viel Input geben.“ Der 59-jährige Trainerfuchs hat in den vergangenen Jahren nämlich bereits zweimal den Versuch gestartet, Vanja Radic nach Dessau-Roßlau zu holen. Jeweils erfolglos. Im dritten Anlauf hat es aber geklappt. „Er war mein Wunschkandidat. Und das war jetzt der letzte Schuss.“

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