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ThSV Eisenach II startet mit Sieg in die Meisterschaftsrunde

ThSV Eisenach II startet mit 38:32 (20:13) -Erfolg über den SV Aufbau Altenburg in die Meisterschaftsrunde der Thüringenliga Männer

Mit einem locker erspielten 38:32 (20:13) -Erfolg über den SV Aufbau Altenburg startete der ThSV Eisenach II in die Meisterschaftsrunde der Thüringenliga Männer.  Lediglich zwischen der 18. und 25. Minute durften die Gäste aus der Skatstadt hoffen, als die Hausherren nach einer 11:6-Führung die Altenburger bis auf einen Treffer (12:11) herankommen ließen. Ein fulminanter Schlussspurt mit sehenswerten Ballstafetten zu allen Kreispositionen sorgte für eine klare 20:13-Halbzeit-Führung des ThSV Eisenach II. Nach dem Seitenwechsel ließen die Eisenacher trotz Unkonzentriertheiten beim Torwurf keinerlei Zweifel an der Punktevergabe aufkommen. 

Beide Trainer, Daniel Hellwig (ThSV II) und Christian Hoppe (Altenburg), waren mit der Abwehrleistung ihrer Teams nicht zufrieden. „Bei aller Wertschätzung für die Gäste, 32 Gegentore sind deutlich zu viel“, konstatierte Daniel Hellwig. Mit einfach strukturiertem Handball netzten die Altenburger Rückraumspieler Tony Kirmse und Nico Bertus zusammen 21 Bälle ein. Daniel Hellwig schmeckte aber auch die fehlende Konsequenz beim Torwurf nicht. „Heute waren 45 Tore für uns drin. Ein Ergebnis 45:25 war durchaus möglich“, so der ThSV-Coach. „Unterm Strich stehen zwei Pluszähler und ich konnte allen unserer zur Verfügung stehenden Spieler lange Einsatzzeiten einräumen“, bewertete Daniel Hellwig als positiv. Altenburgs Coach Christian Hoppe sprach von einem jederzeit „verdienten Sieg der jungen Eisenacher Mannschaft, die mit ihrem Angriffsspiel über den Kreis immer wieder erfolgreich war“, monierte aber das Auslassen weiterer klarer Torchancen seiner Mannschaft. Das Duell der Torhüter, Maximilian Steppan und Aron Büchner auf Eisenacher, David Kießhauer und Kevin Reinhardt auf Altenburger Seite, ging mit jeweils 14 abgewehrten Bällen Remis aus. 

Nach dem Abpfiff der Unparteiischen Knut Kallenbach und Dirk Neumann strahlten die Eisenacher Außen Jonas Hennig (6 Tore) und Philipp Urbach (4). Aufgrund einer Zahn-OP nahm Ardit Ukaj nur im Betreuerteam auf der Bank Platz. Jonas Hennig durfte von Beginn auf Linksaußen ran, glänzte mit exzellenter Wurftechnik, vollendete auch Tempogegenstöße. Sehenswert der Dreher des 20-Jährigen zum 29:21 (42.). Dass das Sahnehäubchen eines Kempa-Treffers knapp misslang, blieb nur eine Randnotiz. Philipp Urbach, zuletzt verletzungsbedingt und aus privaten Gründen nicht dabei, freute sich über einen gelungenen Wiedereinstand, traf nach seiner Einwechslung sofort zum 17:13 (28.). Im zweiten Abschnitt wurde er nach drei Treffern in Folge vom Fanclub Unterellen mit „Philipp-Urbach“-Sprechchören gefeiert. Karl-Marius Schnell (18 Jahre) und Kapitän Qendrim Alaj, mit 29 der älteste Feldspieler, ergänzten sich gut in der Spielmacher-Rolle. Qendrim Alaj versenkte alle vier seinem Team zuerkannte Siebenmeter. Hannes Meyer zeigte, dass er durchaus eine Alternative für den Rückraum ist. Max Schlotzhauer löste im zweiten Abschnitt den starken Patrick Cuturic (5 Treffer) am Kreis ab, traf zum 34:26 (51.). Pech hatte Florian Müller, mit 17 Jahren der Jüngste in den Eisenacher Reihen, dass sein Ball von Rechtsaußen nur am Außennetz landete (57.). 

Kleiner Durstrecke folgte fulminanter Zwischenspurt

Dem schnellen und kreativem Angriffsspiel der Hausherren waren die Gäste aus dem nördlichsten Zipfel Thüringens nicht gewachsen. „Unsere Stammformation sorgte für klare Verhältnisse“, konstatierte Daniel Hellwig. Mit Power netzte Qendrim Alaj zum 6:2 (7.), Julius Brenner mit Eleganz zum 7:3 (8.). Jonas Hennig bediente nach einem Ballgewinn Armend Alaj, der zum 10:6 vollendete (17.). Nach einer kurzen Durststrecke (12:11, 25.) zogen die Eisenacher die Zügel wieder an. Patrick Cuturic wurde am Kreis in Szene gesetzt, Torwart Aron Büchner bediente Jonas Hennig mit präzisem Steilpass, Karl-Marius Schnell ließ seine Gegenüber aussteigen und Qendrim Alaj versenkte nach Regelwidrigkeit an Patrick Cuturic vom Strich zum 20:13-Pausenstand. 

Hannes Meyer trifft zur 9-Tore-Führung

Im zweiten Abschnitt wechselten die Hausherren weiter durch. Mit ihrer breiten Spielanlage wurden die Außen immer wieder in Wurfposition gebracht. Philipp Urbach traf von Rechtsaußen ins kurze Eck zum 24:18 (37.) und wenig später zum 27:19 (40.). Auch eine Auszeit der Gäste änderte nur wenig am Geschehen. Hannes Meyer netzte zum 30:21 (43.) ein. Mit wechselnden Rückraumbesetzungen ging der ThSV Eisenach II in die Schlussviertelstunde, mal mit Qendrim Alaj, Hannes Meyer und Julius Brenner, mal mit Hannes Meyer, Karl-Marius Schnell und Armend Alaj. Bei den Skatstädtern kamen ihre beiden Goalgetter aber immer wieder zum erfolgreichen Abschluss. Die über 100 Zuschauer durften sich an insgesamt 70 Treffern binnen 60 Minuten erfreuen, wobei es durchaus noch mehr hätten sein können. Vornehmlich durch die Gastgeber. Armend Alaj traf zum 38:31 (57.) und Tony Kirmse mit seinem 13.Treffer zum 38:32-Endstand. 

Statistik

ThSV Eisenach II: Steppan, Büchner; Gastrock-Mey (2), Brenner (3), Schnell (2), Cuturic (5), Urbach (4), Meyer (3), Müller, Schlotzhauer (1), Hennig (6), A. Alaj (5), Q. Alaj (7/4)

SV Aufbau Altenburg: Kießhauer, Reinhardt; Borngräber, Bettels (3), Krause (3), Walzel (1/1), Bauch (2), Kimse (13), Unger, Schäfer (1), Bertus (8), Matuszka (1)

Siebenmeter: ThSV II 4/4 – Altenburg 1/2

Zeitstrafen: ThSV II 2 x 2 Min. – Altenburg 3 x 2 Min.

Schiedsrichter: Kallenbach/Vockenberg

Zuschauer: 127 

Th. Levknecht

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