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ThSV Eisenach siegt beim Saale-Cup

Etwas Balsam für den ThSV Eisenach. Das neuformierte Team des Handballerstbundesligisten holte sich am Mittwochabend vor 250 Zuschauern in Halle/Saale den Sieg beim „Saale-Cup“. Allerdings, die Wartburgstädter warteten mit Licht und Schatten auf. Gegen Regionalligist Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz kamen sie zu einem glanzlosen 17:15 (8:5) Erfolg. Von einem 2-Klassen-Unterschied war da nichts zu sehen. Ohne den wegen Rückenbeschwerden pausierenden Omer Sehovic und den an der Hand verletzten Ronny Göhl traten die aktuellen Schwächen selbst gegen einen Regionalligisten zu Tage. Der Rückraum ist nur ein laues Lüftchen. Nahezu alles lastet da auf den Schultern von Sergio Casanova. Die Achse Jerkovic – Casanova – Wöhler kann es allein nicht ständig richten.
Im Finale dieses Vierer-Turnieres traf der ThSV Eisenach auf den ASK Riga. In einer temporeichen Partie (Spielzeit jeweils 2 x 18 Min.) legten die Schützlinge von Peter Rost und Matthias Allonge mit einer engagierten Abwehrarbeit zu Beginn den Grundstein zum Erfolg. Aus Ballgewinnen resultierende Tempogegenstöße führten zum schnellen 6:1 (6. Min.). Die für Handballer kleingewachsenen Gäste aus Lettland suchten mit Aktionen über den Kreis den Torerfolg. Die Eisenacher ließen hochkarätige Torchancen aus. Der Sieg war dennoch ungefährdet (10:6, 17.; 14:8, 27.) Der junge Mark Tetzlaff wusste mit Mut beim Torwurf zu gefallen. In der Abwehr zeigte sich allerdings seine Unerfahrenheit. Alexander Urban sorgte in der Schlussminute für den 15:11 Endstand. Karsten Wöhler mit 8/2 und Sergio Casanova mit 7 Torerfolgen waren die erfolgreichsten Eisenacher Werfer in Halle/Saale.

Am Freitag, 22. August, stehen sich der ThSV Eisenach und der ASK Riga erneut gegenüber. Um 19.30 Uhr steigt in der Körnberghalle Friedrichroda (am Gymnasium) die Neuauflage des Finales von Halle. Bereits um 17.45 Uhr stehen sich über 2 x 15 Minuten ein Team des ThSV Eisenach und von Gastgeber Friedrichroda gegenüber.

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