Anzeige

ThSV Eisenach überspringt Pokalhürde Lübeck

Wartburgstädter legen mit bärenstarker erster Halbzeit den Grundstein zum 35:31 (18:11) -Erfolg beim VfL Lübeck-Schwartau

Erfolgreicher Pflichtspielauftakt für den ThSV Eisenach! Die Wartburgstädter ziehen durch einen 35:31 (18:11) -Erfolg beim Ligakonkurrenten VfL Lübeck-Schwartau völlig verdient in die 2. DHB-Pokal-Hauptrunde ein und bereiteten ihrem Sportlichen Leiter Mak Nowak ein passendes Geschenk zu dessen 57. Geburtstag. Erfolgreichste Werfer für die Eisenacher waren vor nur 307 Zuschauern in der Hansehalle Lübeck Fynn Hangstein mit 10 sowie Daniel Hideg mit 7 und Ante Tokic mit 5 Treffern. (Zugelassen waren 1.000 Zuschauer.)

Mit einer bärenstarken ersten Halbzeit legten die Eisenacher den Grundstein. Die Abwehr mit einem gut aufgelegten Keeper Johannes Jepsen riegelte ab, blitzschnell wurde auf Angriff umgeschaltet. Alexander Saul traf zum 0:7 (8.), Daniel Hideg zum 1:10 (13.). Die Norddeutschen berappelten sich ein wenig (7:12, 21.), die Thüringer antworteten durch Ante Tokic zum 9:16 (26.) und Fynn Hangstein zum 10:17 (27.). „Die Hausherren waren in der ersten Halbzeit extrem überrascht, nahezu exzellent unsere ersten 15 Minuten“, konstatierte ThSV-Coach Markus Murfuni.

Der VfL Lübeck-Schwartau wollte sich in heimischer Halle nicht abschlachten lassen, kam mit völlig verändertem Gesicht aus der Kabine, holte Treffer um Treffer auf. Keeper Denis Klockmann wurde nun ein Faktor, der eingewechselte Abwehrchef Wasschul hielt die Deckung zusammen, vorn zeigte der anfangs geschonte Niels Verstejnen seine Torgefahr, Neuzugang Matje Klima zeigte seine Qualitäten. Beim 20:21 (42.) netzten die Ostseestädter zum Anschlusstreffer ein. „Wir blieben aber besonnen, zogen die Handbremse der Hausherren an“, erklärte Markus Murfuni. Seine Schützlinge verfielen nicht in Hektik, nutzten die Breite ihres Kaders, gestatteten den Hausherren kein einziges Mal den Gleichstand, hatten in Form von eigenen Treffern die richtigen Antworten. “Mit unseren Überraschungstreffern hielten wir die Gastgeber auf Distanz“, so Markus Murfuni. Fynn Hangstein bewies Nervenstärke vom Punkt, verwandelte die zumeist an Peter Walz verursachten Siebenmeter schnörkellos, wie beim 24:26 (49.) oder 29:32 (56.).

„Wir haben unser Ziel erreicht. In der zweiten Halbzeit wurde es eng, doch wir haben uns zurückgekämpft. Wir hoffen nun auf ein attraktives Heimlos“, lies ein aufgekratzter Eisenacher Manager Rene Witte wissen.

Statistik

VfL Lübeck-Schwartau: Klockmann 1.-11 u. 31.-60./ 9 Paraden, Conrad (11.-30./ 1 Parade); Ritterbach (5), Löfström (2), Waschul, Schult (3), Verstejnen (6), Schrader (1), Kretschmer (2), Klima (6), Bruhn (5), Hansen (1)
ThSV Eisenach: Jepsen (bis 45.Min./ 11 Paraden), Voncina (45.-54./ 1 Parade), Eichberger (54.-60./ 1 Parade); Iffert (1), Wöhler, Hangstein (10/5), Walz (4), Hideg (7), Tokic (5), Sousa, Dicker (1), Donker, Schneibel (2), Snajder (2), Weyhrauch, Saul (3)
Zeitstrafen: VfL Lübeck-Schwartau 10 Min. – ThSV Eisenach 10 Min.
Siebenmeter: VfL Lübeck-Schwartau 0 – ThSV Eisenach 5/5
Schiedsrichter: Gimmler/Rips
Zuschauer: 307

Anzeige
Anzeige
Top