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Vereine bekommen Geld zurück

Vereinbarung mit Sportvereinen zur Beteiligung an Betriebskosten wird aufgehoben

Die Eisenacher Sportvereine brauchen sich ab sofort nicht mehr an den Betriebskosten der städtischen Sportstätten beteiligen. Das teilte Dr. Uwe Möller (Dezernent für Bauwesen, Umwelt und Verkehr) gestern in einem Pressegespräch mit. Der im November 2013 mit dem Kreissportbund geschlossene Rahmenvertrag ist nicht länger gültig. Die bisher gezahlten Gelder werden an die Vereine zurückgezahlt. Mit dem Haushaltssicherungskonzept der Stadt war am 26. September 2012 beschlossen worden, auch die Sportler an der Haushaltskonsolidierung zu beteiligen.

Der mit dem Kreissportbund geschlossene Rahmenvertrag war ein Kompromiss, den die meisten Vereine akzeptiert hatten.

Anfänglich haben sich fast alle Vereine an den Betriebskosten beteiligt, nur zwei hatten nicht gezahlt. Insgesamt sind die Zahler Jahr für Jahr jedoch weniger geworden. Das Solidarprinzip hat zuletzt nicht mehr funktioniert, fasste Dr. Uwe Möller zusammen.

Hinzu kommt, dass auf Landesebene das Sportfördergesetz überarbeitet werden soll. Ein erster Entwurf sieht vor, dass sich Sportvereine finanziell nicht an den Betriebskosten für die Sportstätten beteiligen müssen.

Wir wollen in Eisenach auch weiterhin eine Gleichbehandlung unserer Sportler, so Möller.

Ebenso sollen Vereine, die in den letzten Jahren die Betriebskostenbeteiligung wie vereinbart gezahlt haben, nicht schlechter gestellt werden als andere.

Aus diesem Grund wird der bestehende Rahmenvertrag übereinstimmend nicht mehr angewandt. Die Vereine erhalten die in den letzten Jahren geleistete Kostenbeteiligung zurück – insgesamt knapp 31.000 Euro. Auch die erbrachten Materialaufwendungen bei Eigenleistungen werden erstattet. Der Kreissportbund – stellvertretend für die Eisenacher Sportvereine – ist bereits informiert worden. Die Thematik wurde ebenfalls im gestrigen Haupt- und Finanzausschuss besprochen.

Andrea T. | | Quelle:

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