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Bildquelle: © Frank Arnold • sportfotoseisenach / ThSV Eisenach
Noah Streckhardt dürfte eine ganz zentrale Rolle übernehmen

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Noah Streckhardt dürfte eine ganz zentrale Rolle übernehmen

Wir sind nur schwer ausrechenbar!

Trainer Michael Stegner-Guillaume will mit dem ThSV Eisenach II im vorderen Tabellenmittelfeld einkommen/ Sonntag Heimspiel gegen Altenburg

Mit einem Heimspiel gegen den SV Aufbau Altenburg startet der ThSV Eisenach II am Sonntag, 08.09.2019 um 16.00 Uhr (Werner-Aßmann-Halle) in die Punktspielsaison der Handball-Thüringenliga der Männer. Diese nimmt am Wochenende mit zwölf Teams den Punktspielbetrieb auf: SV Blau-Weiß Goldbach/Hochheim, LSV Ziegelheim, ThSV Eisenach II, SV Aufbau Altenburg, Sonneberger HV, SV Hermsdorf, SV Town & Country Behringen/Sonneborn, VfB Thomas Müntzer Mühlhausen, SG Suhl/Goldlauter, HSV Ronneburg, HG Werratal, SG Motor Arnstadt/Plaue. Im Gegensatz zur Vorsaison, mit dem HSV Bad Blankenburg als Topfavoriten, der nun auch in der Mitteldeutschen Oberliga spielt, dürften sich nun mehrere Teams um den Platz an der Sonne tummeln. Erste Titelanwärter dürften der VfB TM Mühlhausen, der Sonneberger HV und auch die HSG Werratal sein. In Lauerstellung wahrscheinlich die SG Suhl/Goldlauter und der SV Hermsdorf. Gleich dahinter – oder mittendrin – möchte der ThSV Eisenach II mit neuem Personal, auf dem Parkett und mit Michael Stegner-Guillaume auch auf der Trainerbank, einkommen.

Wir sind sehr variabel besetzt, für die jeweiligen Kontrahenten schwer ausrechenbar, argumentiert „Heimkehrer“ Michael Stegner-Guillaume.

Qual der Wahl bei der Aufstellung?
Der ThSV Eisenach II, die Reserve und zugleich Ausbildungsmannschaft, hat sein Gesicht verändert. Philipp Emmelmann beendete im Sommer seine lange und erfolgreiche Karriere. Pascal Küstner (VfL Wanfried) sowie Sascha Kleint und Lars Kremmer (beide zur HSG Werratal) haben ihre sportlichen Zelte unter der Wartburg abgebaut. Einige Youngster, noch für die A-Jugend spielberechtigt, gehören ebenso zum Aufgebot wie drei Zweitbundesliga-Anschlusskader. Dem Thüringer Handballverband wurden für die Saison 2019/2020 gemeldet: die Torhüter Andreas Fehr (Neuzugang von der HSG Werratal), Marius Noack und John Martin sowie die Feldspieler Adrian Warlich, Hassum Maghames (Neuzugang vom SV Petkus Wutha/Farnroda), Philip Hufnagel, Jannis Förster, Bastian Kemmler, Hannes Meyer (Neuzugang vom SV T & C Behringen/Sonneborn), Julius Brenner, Ardit Ukaj (Neuzugang von der HSG Werratal), Maximilian Manys, Jonas Schunke (Neuzugang vom SV Petkus Wutha-Farnroda), Philipp Urbach, Qendrim Alaj Armend Alaj, Noah Streckhardt, Jonas Hennig, Renato Pauli (von der SG Suhl/Goldlauter) und Moritz Bewie. Trainer Michael Stegner wird unterstützt von den Betreuern Philipp Bohnheio und Richard Schieck. Michael Stegner-Guillaume könnte ein Luxusproblem bei der Benennung der 14 Namen für das Spielprotokoll bekommen. Vorbei die Vorsaison: Da musste Trainer Matthias Meinl mit einer oftmals geradeso spielfähigen Mannschaft antreten, mit einem einzigen Wechselspieler. Zum Training oftmals nur 6 Aktive, drei davon Torhüter; Angriffszüge und Abwehrtaktiken konnten nicht trainiert werden. Der 8. Tabellenplatz war daher als Erfolg zu bewerten.

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Philipp Urbach zählt schon zu den „Altgedienten“

Gegenstöße strukturiert angehen

In der Abwehr kompakt stehen, über Ballgewinne zu Tempogegenstößen und einfachen Toren kommen, das will wohl jeder Trainer, so Michael Stegner-Guillaume.

Doch dies solle strukturiert erfolgen. Klare Laufwege, klare Abläufe möchte der ThSV-Coach hierzu erarbeiten.

Wir wollen nicht unkoordiniert nach vorne stürzen, sondern strukturiert, um trotz Risiko die Fehlerquote geringhalten, erläuterte Michael Stegner-Guillaume.

Jeder möge das verinnerlichen, „individuelle Lösungen eingeschlossen“. Im Positionsangriff sollen die Auslösehandlungen ähnlich der der ersten Mannschaft sein; auch um die Verzahnung zwischen erster und zweiter Mannschaft sowie der A-Jugend deutlich zu verbessern.

Variabilität als Trumpf
Ein Top-Shooter steht nicht im Kader, doch die Vielzahl der variabel einsetzbaren Akteure erhöhe die Qualität im Team. Es werde sich wahrscheinlich ein Stamm von 10 bis 12 Spielern herauskristallisieren, „mit den altbewährten Stammkräften“ (so Stegner-Guillaume), ergänzt durch einige A-Jugendliche. Maximilian Manys, der sich nach seiner Verabschiedung entschlossen hatte zu bleiben, kann sowohl als Spielgestalter als auch auf Linksaußen eingesetzt werden. Die zentrale Aufbauposition ist natürlich auch was für Noah Streckhardt und Qendrim Alaj. Überhaupt, im Rückraum ergeben sich viele Möglichkeiten. Hannes Meyer würde hier gern spielen, wird wohl zunächst an der Kreismitte dringender gebraucht. Der beidhändig werfende Armend Alaj kann nahezu alles spielen. Renato Pauli ist für Aufgaben im rechten Rückraum und auf Rechtsaußen vorgesehen, soll mit viel Biss ein wichtiger Mann in der Abwehr werden.

Gegen wahrscheinlich körperlich stärkere Kontrahenten wollen wir mit unserer Variabilität zum Erfolg kommen, blickt Michael Stegner-Guillaume auf die Saison.

Mit Marius Noack, Andreas Fehr und John Martin steht ein Top-Torhüter-Trio im Kader.

Gegen die Skatstädter nahezu alles an Deck
Im ersten Saisonspiel am Sonntag um 16.00 Uhr in der Werner-Aßmann-Halle ist der ThSV Eisenach II gegen den SV Aufbau Altenburg sicherlich favorisiert.

Auch gegen vermeintlich schwächere Teams müssen wir voll konzentriert sein, unsere Überlegenheit auf dem Parkett über 60 Minuten zeigen, warnt Michael Stegner-Guillaume seine Schützlinge eindringlich vor einer Unterschätzung der Skatstädter.

Hinter dem Einsatz von Andreas Fehr (erkrankt) steht noch ein Fragezeichen. Hassun Maghames ist nach einer Schulteroperation noch nicht einsatzbereit.

Th. Levknecht

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Wirbelt weiter für den ThSV Eisenach II: Maximilian Manys

Andrea T. | | Quelle:

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